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Mexiko will Migranten in den USA Geldsendungen nach Hause erleichtern

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MEXIKO-STADT (dpa-AFX) - Mexikaner in den USA sollen künftig von dort aus Konten bei einer staatlichen mexikanischen Bank eröffnen können. Damit will Mexiko die Sendung von Geld durch mexikanische Migranten an ihre Familien daheim erleichtern. Solche Überweisungen - sogenannte Remesas - sind eine der wichtigsten Devisenquellen Mexikos. Im vergangenen Jahr schickten Mexikaner aus dem Ausland mehr als 40,6 Milliarden US-Dollar (etwa 33,7 Milliarden Euro) an Angehörige zu Hause - nach Angaben der Regierung ein Rekord.

Die rund elf Millionen Mexikaner in den USA sollen nun Konten bei der staatlichen Wohlfahrtsbank Banco del Bienestar eröffnen können, ohne dafür nach Mexiko kommen zu müssen, wie das Finanzministerium am Montag mitteilte. Die Bankkarten sollen sie gegen Vorlage ihres Ausweises bei mexikanischen Konsulaten in den USA abholen können. Das soll es den Angaben zufolge einfacher und günstiger machen, Geld nach Hause zu schicken. Auch soll den Ausgewanderten und ihren Familien ein günstiger Wechselkurs geboten werden.