Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 48 Minuten
  • DAX

    14.263,14
    +1,95 (+0,01%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.924,17
    +3,27 (+0,08%)
     
  • Dow Jones 30

    33.597,92
    +1,58 (+0,00%)
     
  • Gold

    1.794,80
    -3,20 (-0,18%)
     
  • EUR/USD

    1,0494
    -0,0020 (-0,19%)
     
  • BTC-EUR

    16.020,92
    -119,07 (-0,74%)
     
  • CMC Crypto 200

    395,14
    -6,89 (-1,71%)
     
  • Öl (Brent)

    72,86
    +0,85 (+1,18%)
     
  • MDAX

    25.320,99
    +57,91 (+0,23%)
     
  • TecDAX

    3.019,46
    -8,55 (-0,28%)
     
  • SDAX

    12.246,32
    +39,50 (+0,32%)
     
  • Nikkei 225

    27.574,43
    -111,97 (-0,40%)
     
  • FTSE 100

    7.480,99
    -8,20 (-0,11%)
     
  • CAC 40

    6.669,17
    +8,58 (+0,13%)
     
  • Nasdaq Compositive

    10.958,55
    -56,34 (-0,51%)
     

Mexiko: Angehörige von Verschleppten kritisieren Ermittler

Mexiko-Stadt (dpa) - Acht Jahre nach dem Verschwinden von 43 Studenten in Mexiko haben Angehörige Rückschritte bei den Ermittlungen kritisiert. Zwar seien Beschuldigte kürzlich verhaftet worden, sagte der Anwalt der Familien, Vidulfo Rosales, bei einem Protestmarsch in Mexiko-Stadt. Mehrere weitere Haftbefehle seien jedoch wieder annulliert worden. Am Rande der Kundgebung kam es zu Zusammenstößen zwischen einigen vermummten Demonstranten und der Polizei, wie im Fernsehen zu sehen war.

Korrupte Polizisten hatten die Studenten des Lehrerseminars Ayotzinapa in der im Süden des Landes liegenden Stadt Iguala in der Nacht zum 27. September 2014 verschleppt und dem Verbrechersyndikat Guerreros Unidos übergeben. Die Hintergründe der Tat sind bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Nur Knochenteile von drei der jungen Männern wurden bislang gefunden und identifiziert.

Zuletzt hatte eine Wahrheitskommission die Tat als Staatsverbrechen bezeichnet und die Studenten für tot erklärt. Auch Militärs trügen Mitschuld, teilte das Gremium mit. Der damalige Kommandeur des 27. Infanterie-Bataillons in Iguala und der ehemalige Generalstaatsanwalt wurden nach der Veröffentlichung des Berichts verhaftet.