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Meta gibt einigen Mitarbeitern 30 Tage Zeit, eine neue Stelle im Unternehmen zu finden – ansonsten wird ihnen gekündigt

Mark Zuckerberg entwickelte Facebook und gründete das Unternehmen "Meta". - Copyright: picture alliance / AP Photo | Eric Risberg
Mark Zuckerberg entwickelte Facebook und gründete das Unternehmen "Meta". - Copyright: picture alliance / AP Photo | Eric Risberg

Meta will seine Belegschaft reduzieren, indem es einige Mitarbeiter auf eine "30-Tage-Liste" setzt. Wer auf der Liste steht, weil seine Abteilung oder das Team verkleinert wird, hat einen Monat Zeit, eine neue Stelle innerhalb des US-amerikanischen Unternehmens zu finden. Findet die Person keine neue Stelle, wird ihr gekündigt. Das berichtete das "Wall Street Journal".

Anstatt Mitarbeiter direkt zu entlassen, gibt das Unternehmen den Menschen, deren Stellen gestrichen wurden, eine einmonatige Frist, um sich auf andere Stellen bei Meta zu bewerben.

Gängige Praxis bei Meta

Das "Wall Street Journal" berichtet, dass das Vorgehen bei der Muttergesellschaft von Facebook seit langem gängige Praxis sei. Bis vor kurzem habe das aber nur Mitarbeiter mit geringerer Leistung betroffen. Da sich viele Unternehmen aber auf eine mögliche Rezession vorbereiten, habe Meta inzwischen auch damit begonnen, auch leistungsstarke Mitarbeiter zu entlassen, heißt es in dem Bericht.

Ein Meta-Sprecher sagte dem "Wallstreet Journal", das Zeitfenster sei eine Möglichkeit für Meta, Talente zu halten, die es sonst vielleicht verlieren würde. Auf die Frage nach einem Kommentar zu der 30-Tage-Liste verwies ein Meta-Sprecher gegenüber Business Insider auf eine Erklärung von Meta-CEO Mark Zuckerberg, in der der Facebook-Gründer sagte, das Unternehmen müsse angesichts des ersten Umsatzrückgangs seiner Geschichte Ressourcen umschichten.

"Unser Plan ist es, das Wachstum des Personalbestands im nächsten Jahr stetig zu reduzieren. Viele Teams werden schrumpfen, damit wir die Energie auf andere Bereiche innerhalb des Unternehmens verlagern können", sagte Zuckerberg während der vierteljährlichen Gewinnmitteilung des Unternehmens im Juli.

Entlassungsrunde bei Meta wurde vorbereitet

Auch Google hat Berichten zufolge ähnliche Maßnahmen ergriffen. Vergangene Woche gab das Technologieunternehmen Dutzenden Mitarbeitern ein 90-Tage-Fenster, um eine neue Position zu finden oder Google zu verlassen, berichtete ebenfalls das "Wallstreet Journal".

Business Insider hatte zuvor berichtet, dass sich die Mitarbeiter von Meta auf eine Entlassungsrunde vorbereitet haben, die die Zahl der Mitarbeiter in diesem Jahr um bis zu zehn Prozent reduzieren könnte. Im Juli schickte Meta ein Memo an die Manager, in dem sie aufgefordert wurden, Mitarbeiter zu entlassen, die die Erwartungen des Unternehmens an eine "erhöhte Intensität" nicht erfüllten.

Meta ist eines von mehreren Unternehmen, die in den vergangenen Monaten Einstellungen gekürzt und Entlassungen in Erwägung gezogen haben. Auch Konkurrent Snapchat hat vergangene Woche bekannt gegeben, dass es 20 Prozent seiner Angestellten entlassen werde.

Der Text wurde aus dem Englischen von Tristan Filges übersetzt. Das Original findet ihr hier.