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Messerangriff in Würzburg ereignete sich in einer Woolworth-Filiale – ein Sicherheitsmann soll Mitarbeiter beschützt haben

·Lesedauer: 2 Min.
Ein Polizist steht neben Kerzen und Blumen vor einem geschlossenen und abgesperrten Geschäft in der Innenstadt.
Ein Polizist steht neben Kerzen und Blumen vor einem geschlossenen und abgesperrten Geschäft in der Innenstadt.

In Würzburg griff am Freitag ein Mann wahllos mit einem Messer Menschen an. Drei Personen starben bei dem Angriff, fünf wurden schwer verletzt. Die Tat ereignete sich in einer Woolworth-Filiale. Ein Konzernsprecher bestätigte dies gegenüber Business Insider am Samstag.

„Wir alle sind heute zutiefst betroffen von dem schrecklichen Vorfall in Würzburg. Gestern hat ein Mann in unserer Filiale mit einem Messer drei Menschen getötet und weitere verletzt, darunter auch eine Kollegin. Wir wünschen ihr eine schnelle Genesung. Auch unser Sicherheitsmitarbeiter, der einen wesentlichen Beitrag zum Schutz unserer Mitarbeiter geleistet hat, wurde leicht verletzt. Ihm danken wir besonders für sein couragiertes Handeln“, sagt der Sprecher.

Nach bisherigen Erkenntnissen sei der Tatort völlig zufällig ausgesucht worden, sagt der Sprecher. Das Unternehmen arbeite jetzt eng mit den Sicherheitsbehörden zusammen, um zur Aufklärung dieser schrecklichen Tat beizutragen. „Wir sind in unseren Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen und wünschen allen Verletzten eine baldige Genesung“, fügt der Sprecher an.

Söder spricht von einem Amoklauf

Die Frage nach dem Motiv für die tödliche Messerattacke des Mannes in Würzburg steht am Tag danach im Mittelpunkt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bezeichnete die Bluttat am Samstag als Amoklauf. Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) wollte einen islamistischen Anschlag nicht ausschließen. Aber auch der Geisteszustand des mutmaßlichen Täters spielt eine Rolle: War der 24-Jährige aus Somalia bei dem Angriff am Freitagnachmittag geistig verwirrt oder ist er gar psychisch krank?

Aus Sicherheitskreisen hieß es am Samstag, der junge Mann habe bei seiner Vernehmung eine Äußerung gemacht, die auf religiösen Fanatismus schließen lasse, berichtet die „Deutsche Presse-Agentur“. Hinweise auf Kontakte zu militanten Salafisten gibt es dem Vernehmen nach bisher jedoch nicht. Der Angreifer soll 1997 in der somalischen Hauptstadt Mogadischu geboren sein. Er kam 2015 nach Deutschland. Nach Informationen der „Deutschen Presse-Agentur“ erhielt der Somalier subsidiären Schutz. „Ich bin von dieser unfassbar brutalen Tat tief erschüttert“, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Eine abschließende Bewertung des Tatmotivs sei aber noch nicht möglich.

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