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Messe- und Kongressveranstalter erleiden 2020 Umsatzeinbruch von 56 Prozent

·Lesedauer: 1 Min.
Konzeptvorstellung für künftige IAA in München im Juli 2020

Ob Buchmesse oder Internationale Tourismus-Börse - im Corona-Jahr 2020 sind zahlreiche große Branchentreffen abgesagt worden oder konnten nur virtuell stattfinden. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, bedeutete dies für Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter deutliche Umsatzeinbußen. Im vergangenen Jahr setzte die Branche demnach preis- und kalenderbereinigt 56 Prozent weniger um als im Vorkrisenjahr 2019.

Besonders stark trafen die Pandemiefolgen die Veranstalter dem Bundesamt zufolge im zweiten Quartal 2020. Im Vergleich zum Vorjahresquartal brach der Umsatz um 78 Prozent ein. Im dritten Quartal 2020 fielen die Umsatzeinbußen mit einem Minus von 58 Prozent etwas weniger stark aus - vor allem da von September bis zum Beginn des Lockdowns im November Messeveranstaltungen kurzzeitig unter Auflagen und abhängig von den Inzidenzwerten wieder stattfinden durften. Im vierten Quartal verbuchte die Branche 72 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahresquartal.

Der Wirtschaftszweig Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter in Deutschland umfasste laut Bundesamt im Jahr 2018 rund 7100 Unternehmen, die einen Umsatz von 8,6 Milliarden Euro erwirtschafteten. Mehr als 48.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer waren demnach in dieser Branche angestellt, weitere rund 7500 Menschen waren dort als Inhaberin beziehungsweise Inhaber oder als unbezahlt mithelfende Familienangehörige tätig.

jm/bk