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Merz: Erkrankung Trumps 'fast eine kleine Ironie der Geschichte'

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Corona-Erkrankung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump wird nach den Worten des Bewerbers um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, den US-Wahlkampf stark beeinflussen. Die Wahlen seien in einem Monat, die Hälfte der verbleibenden Wahlkampfzeit werde folglich "unter völlig anderen Bedingungen ausgetragen werden", sagte Merz am Freitag dem TV-Sender welt-tv.

Man müsse auch abwarten, wie stark der Präsident infiziert sei. Und man müsse abwarten, was mit dem Mitbewerber Joe Biden geschehe. Beide seien ja längere Zeit in einem TV-Duell beisammen gewesen.

Es sei "fast eine kleine Ironie der Geschichte", dass der Mann, der das Virus am längsten geleugnet habe, jetzt selber betroffen sei, sagte Merz, der vor einiger Zeit ebenfalls coronainfiziert war. Er wünsche Trump trotz aller Meinungsverschiedenheiten bei Stil und Umgang miteinander gute Besserung - und ebenso seiner Frau Melania. Man denke in solch einer Zeit über manches nach und werde demütiger. Für Trump und seine Frau sei zu hoffen, dass sie die Erkrankung ernst nehmen und entsprechend Konsequenzen ziehen im Umgang mit Corona und der Versorgung der Bevölkerung.

Man könne froh sein, dass Deutschland mit der Pandemie anders umgegangen sei, sagte Merz. "Ich finde, dass die deutsche Bundesregierung, dass die Bundeskanzlerin uns bis jetzt hier gut durch die Krise geführt hat." Dass dabei in Deutschland die meisten Entscheidungen bei den Ländern lägen, mache die Sache manchmal schwieriger. Der Kurs von Regierung und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) "hat immer meine persönliche Zustimmung und Unterstützung erfahren, und dabei bleib' ich auch", so der CDU-Politiker.