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Merkels Corona-Strategie auf Dauer nicht finanzierbar: Laschet

Arne Delfs
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Nordrhein-Westfalens CDU-Ministerpräsident Armin Laschet hat die Pläne von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur weiteren Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen kritisiert und Zweifel an deren dauerhafter Finanzierbarkeit durch den Bund geäußert.

“Der Staat wird sich nicht monatelang leisten können, Milliardenpakete zu bezahlen, um Verdienstausfälle zu erstatten”, sagte Laschet am Mittwoch beim Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung in Berlin. “Zehn, zwölf Milliarden Euro alleine für Restaurants und Gastronomie im Monat November ist eine große Kraftanstrengung, die aber im Dezember, im Januar, im Februar nicht mehr in dieser Form wiederholbar sein wird.”

Laschet attackierte auch erneut Pläne des Kanzleramts, eine allgemeine Maskenpflicht an Schulen für alle Jahrgänge zu verhängen. ”Wenn wir Ende Oktober sagen, wir halten die Schulen offen, kann man nicht am 16. November sagen, wir machen es jetzt doch anders”, sagte der CDU-Politiker.

Kanzlerin Merkel hatte am vergangenen Montag in einer Beschlussfassung für eine Reihe von Kontaktverschärfungen plädiert, die allerdings von den meisten Länderchefs abgelehnt wurde. Nun soll am kommenden Mittwoch ein neuer Versuch unternommen werden, um bei der Bekämpfung der Pandemie eine einheitliche Strategie zu finden.

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