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Merkel will erneuten Lockdown ‘auf jeden Fall’ verhindern

Arne Delfs
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Angesichts steigender Infektionszahlen in Deutschland haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder auf eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen verständigt. Ein erneuter kompletter Shutdown der Wirtschaft solle aber “auf jeden Fall” verhindert werden, betonte die Kanzlerin.

Verstöße wie etwa die Angabe falscher persönlicher Daten in Restaurants sollen künftig mit einem Mindestbußgeld von 50 Euro belegt werden können, sagte Merkel am Dienstag nach einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten.

Wenn es in einem Landkreis binnen sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen pro 100 000 Menschen gibt, sollen in öffentlichen oder angemieteten Räumen höchstens 50 Personen gemeinsam feiern dürfen. Für Partys in Privaträumen wird eine maximale Teilnehmerzahl von 25 Menschen “dringlich empfohlen”, wie Merkel betonte.

Bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einem Landkreis innerhalb einer Woche sollen höchstens noch 25 Menschen in öffentlichen oder angemieteten Räumen feiern dürfen. Für Feiern in Privaträumen wird dann eine Obergrenze von zehn Teilnehmern empfohlen.

“Wir wollen nicht wieder einen Shutdown für das ganze Land machen. Das muss auf jeden Fall verhindert werden”, sagte Merkel. “Wir wollen die Wirtschaft am Laufen halten, so weit das geht unter den Bedingungen der Pandemie.”

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