Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.555,08
    -13,65 (-0,09%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.117,95
    +1,33 (+0,03%)
     
  • Dow Jones 30

    35.008,80
    +170,64 (+0,49%)
     
  • Gold

    1.809,40
    -8,70 (-0,48%)
     
  • EUR/USD

    1,1869
    -0,0007 (-0,06%)
     
  • BTC-EUR

    32.164,46
    -1.627,01 (-4,81%)
     
  • CMC Crypto 200

    930,55
    -12,89 (-1,37%)
     
  • Öl (Brent)

    70,64
    -0,62 (-0,87%)
     
  • MDAX

    35.299,40
    -84,84 (-0,24%)
     
  • TecDAX

    3.720,50
    +2,56 (+0,07%)
     
  • SDAX

    16.509,19
    -40,73 (-0,25%)
     
  • Nikkei 225

    27.641,83
    -139,19 (-0,50%)
     
  • FTSE 100

    7.105,72
    +24,00 (+0,34%)
     
  • CAC 40

    6.723,81
    +47,91 (+0,72%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.717,49
    +36,42 (+0,25%)
     

Merkel mahnt Großbritannien zur Einhaltung der Nordirland-Regeln

·Lesedauer: 1 Min.

CARBIS BAY (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Großbritannien zur Einhaltung des Brexit-Vertrags zu Nordirland aufgefordert. Sie habe im Gespräch mit dem britischen Premierminister Boris Johnson deutlich gemacht, dass es der EU um die Kontrolle des Binnenmarktes gehe, ohne dass Grenzkontrollen zwischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland eingeführt werden. Dieser Punkt sei vertraglich geregelt, sagte Merkel am Samstag am Rande des G7-Gipfels im südwestenglischen Carbis Bay.

Johnson habe in dem Gespräch gesagt, dass die Umsetzung des Vertrags dazu führe, dass Nordirland nicht alle Güter bekommt, die notwendig sind. Merkel betonte dazu, dass die EU eine praktische Realisierung der Regeln prüfen wolle, wie den Einwohnern der britischen Provinz geholfen werden könne.

Die EU und Großbritannien hatten im sogenannten Nordirland-Protokoll vereinbart, dass die Provinz de facto weiter den Regeln der EU-Zollunion folgt. Damit sollen eine harte Grenze zu Irland und neue Spannungen in der ehemaligen Bürgerkriegsregion verhindert werden. Allerdings ist damit eine Zollgrenze zum Rest des Vereinigten Königreichs entstanden. Handelshemmnisse waren die Folge, es kam zu Ausschreitungen meist protestantische Anhänger der Union mit Großbritannien.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.