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Merkel für bessere Vernetzung von Wissenschaft und Politik

·Lesedauer: 1 Min.

GENF (dpa-AFX) - Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft und Politik ausgesprochen, um künftige Pandemien besser zu meistern. Ein guter Draht von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Politik helfe dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen, sagte Merkel am Montag bei einer Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über Perspektiven einer evidenzbasierten Gesundheitspolitik und Entscheidungsfindung.

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens müsse verbessert werden, um zuverlässige Daten über das Infektionsgeschehen zu generieren. Künstliche Intelligenz könne die Datenanalyse beschleunigen, weil sich dadurch in großen Datenmengen bis dahin unbekannte Zusammenhänge sehen ließen. Die Bundesregierung hat vor kurzem in Berlin ein WHO-Zentrum für Datenanalyse zur Pandemievorbereitung eingerichtet.

Merkel nannte drei Bereiche, die in Vorbereitung auf künftige Pandemien verbessert werden müssten: Die Vernetzung innerhalb der Wissenschaft und zwischen Wissenschaft und Politik, die finanzielle Ausstattung der WHO und das gegenseitige Vertrauen, das für internationale Zusammenarbeit unabdingbar sei.

Merkel sprach sich auch für einen globalen Pandemievertrag oder ein ähnliches rechtliches Instrument aus. Damit soll die internationale Zusammenarbeit verbessert werden. Ob Verhandlungen über so einen Vertrag aufgenommen werden, entscheiden die 194 WHO-Mitglieder in einer eigens dafür einberufenen virtuellen Konferenz ab 29. November.

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