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Merkel droht Nachbarn mit Kontrollen - Rekord-Todesfälle

Arne Delfs
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Nachbarstaaten der Bundesrepublik mit der Wiedereinführung von Grenzkontrollen gedroht, falls dort nicht ähnlich strikte Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie gelten sollten wie in Deutschland.

”Wenn Länder ganz andere Wege gehen sollten, was ich im Augenblick nicht sehe, aber das kann auch sein, dann muss man auch bis zum Äußersten bereit sein und sagen: Dann müssen wir auch wieder Grenzkontrollen einführen”, sagte Merkel am Dienstagabend nach Beratungen mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder.

Die Dringlichkeit weiterer Schritte wurde am Mittwochmorgen erneut unterstrichen durch einen neuen Rekord an Todesfällen, die auf das Virus zurückgehen. In den letzten 24 Stunden meldete Deutschland nach Angaben der Johns Hopkins Universität mit 1.734 die höchste Zahl an Todesfällen seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Neuinfektionen lag bei 12.233.

Merkel und die 16 Länderchefs hatten sich am Dienstag auf eine Verlängerung der bestehenden Lockdown-Regeln bis zum 14. Februar verständigt. Teilweise wurden Regelungen auch verschärft. Neu ist unter anderem eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums, die Arbeitgeber dazu verpflichten soll, Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen, “sofern die Tätigkeiten es zulassen”.

Diese Regelung soll sogar bis zum 15. März gelten, da sie als besonders effektives Instrument zur Reduzierung von Kontakten im öffentlichen Nahverkehr gilt. Anders als bei der ersten Welle im Frühjahr waren die Fahrgastzahlen dort nicht im erhofften Maße zurückgegangen.

Auch die Maskenpflicht wurde verschärft. Im öffentlichen Nahverkehr sowie in Läden sind künftig medizinische Masken oder FFP2-Masken vorgeschrieben. Die Präsenzpflicht an Schulen wurde bis zum 14. Februar bundesweit aufgehoben.

Am Donnerstagabend konferiert Merkel mit den EU-Regierungschefs, um über ein koordiniertes Vorgehen gegen die mutierte Form des Corona-Virus zu beraten. Merkel betonte, dass sie mit den jetzt verabschiedeten Maßnahmen den anderen EU-Staaten deutlich machen könne, dass Deutschland ausreichend Vorsorge betreibe.

(Neu: Corona-Todesfälle von Mittwoch)

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