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Merkel besorgt wegen voller Stadien, Johnson erfreut über Sieg

·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Fußball-Europameisterschaft spielte beim Abschiedsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Großbritannien gleich in zweifacher Hinsicht eine Rolle: Während ihr Gastgeber, der britische Premierminister Boris Johnson, seine Freude über den Sieg der englischen Nationalmannschaft über das deutsche Team zum Ausdruck brachte, kritisierte die Kanzlerin die Tatsache, dass das Fußballstadium in Wembley trotz der sich ausbreitenden Delta-Variante während des Turniers voll besetzt ist.

“Ich sehe das mit großer Sorge, das habe ich dem Premierminister auch gesagt”, sagte Merkel am Freitag nach ihrer Unterredung mit Johnson auf dessen Landsitz Chequers. “Ich bin sorgenvoll und skeptisch, ob das gut ist und nicht ein bisschen viel”, ergänzte die Kanzlerin mit Blick auf die Lage im Wembley-Stadion. Zugleich verwies sie darauf, dass im Münchner Stadion weitaus weniger Zuschauer zugelassen seien.

Johnson betonte dagegen, dass es in Großbritannien aufgrund der hohen Impfquote eine “Mauer der Immunität” gebe, die ein solches Vorgehen erlaube. “Deswegen sind wir jetzt zurück auf dem Weg zur Normalität”, sagte er.

Zuvor hatte der britische Premier sich scherzhaft bei Merkel für die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft bedankt. Deutschland habe mit der “Tradition” gebrochen, beim Fußball immer gegen das englische Team zu gewinnen, sagte Johnson. Merkel stellte dagegen umgehend klar: “Das war keine freiwillige Gabe von meiner Seite, um hier das Klima zu verbessern.” Angesichts der deutschen Niederlage seien “schon alle ein bisschen traurig”, so die Kanzlerin. “Das muss ich sagen.”

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©2021 Bloomberg L.P.

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