Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 23 Minuten
  • DAX

    15.640,96
    -10,79 (-0,07%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.172,28
    +2,41 (+0,06%)
     
  • Dow Jones 30

    34.751,32
    -63,07 (-0,18%)
     
  • Gold

    1.766,70
    +10,00 (+0,57%)
     
  • EUR/USD

    1,1786
    +0,0014 (+0,12%)
     
  • BTC-EUR

    40.532,96
    -489,29 (-1,19%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.216,85
    -16,44 (-1,33%)
     
  • Öl (Brent)

    72,05
    -0,56 (-0,77%)
     
  • MDAX

    35.701,86
    +143,98 (+0,40%)
     
  • TecDAX

    3.919,56
    +18,59 (+0,48%)
     
  • SDAX

    16.948,68
    +78,33 (+0,46%)
     
  • Nikkei 225

    30.500,05
    +176,71 (+0,58%)
     
  • FTSE 100

    7.025,85
    -1,63 (-0,02%)
     
  • CAC 40

    6.632,09
    +9,50 (+0,14%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.181,92
    +20,39 (+0,13%)
     

Merkel: 'Absolutes Interesse' an EU-Aufnahme von Westbalkan-Staaten

·Lesedauer: 1 Min.

BELGRAD (dpa-AFX) - Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht es als unbedingt notwendig an, die Westbalkan-Staaten in die Europäische Union zu integrieren. "Europa hat ein absolutes geo-strategisches Interesse, diese Länder in die EU aufzunehmen", sagte die CDU-Politikerin am Montagabend bei einem Besuch in der serbischen Hauptstadt Belgrad. Zuvor war Merkel mit Präsident Aleksandar Vucic zusammengetroffen.

Die sechs Westbalkanstaaten Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Albanien und Kosovo streben eine EU-Mitgliedschaft an, müssen aber bis dahin noch viele Reformen durchlaufen. Der Weg sei ein langer, räumten Merkel und Vucic auf einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Die Kanzlerin traf in Belgrad auch Vertreter der Zivilgesellschaft aus den Westbalkan-Staaten, wie ein deutscher Regierungssprecher mitteilte.

Im Rahmen ihres zweitägigen Besuchs in der Region fliegt Merkel am Dienstag nach Tirana weiter. Dort trifft sie die Regierungschefs der sechs Westbalkan-Staaten. Sie sei überzeugt, dass die Region in der europäischen Politik einen hohen Stellenwert habe, sagte sie in Belgrad. Vucic lobte die Kanzlerin, die in wenigen Wochen aus der Politik ausscheiden wird. "Bei ihr fanden wir immer ein offenes Ohr", erklärte er.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.