Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.737,36
    -100,04 (-0,56%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.918,09
    -18,48 (-0,37%)
     
  • Dow Jones 30

    37.986,40
    +211,02 (+0,56%)
     
  • Gold

    2.406,70
    +8,70 (+0,36%)
     
  • EUR/USD

    1,0661
    +0,0015 (+0,1386%)
     
  • BTC-EUR

    60.838,66
    +891,45 (+1,49%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.343,13
    +30,51 (+2,32%)
     
  • Öl (Brent)

    83,24
    +0,51 (+0,62%)
     
  • MDAX

    25.989,86
    -199,58 (-0,76%)
     
  • TecDAX

    3.187,20
    -23,64 (-0,74%)
     
  • SDAX

    13.932,74
    -99,63 (-0,71%)
     
  • Nikkei 225

    37.068,35
    -1.011,35 (-2,66%)
     
  • FTSE 100

    7.895,85
    +18,80 (+0,24%)
     
  • CAC 40

    8.022,41
    -0,85 (-0,01%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.282,01
    -319,49 (-2,05%)
     

Merck will im Jahr 2024 schrittweise zu Wachstum zurückkehren

DARMSTADT (dpa-AFX) -Nach einer unerwartet langen Nachfrageflaute hofft der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck DE0006599905 im Jahr 2024 auf einen besseren Lauf. "Nun fokussieren wir uns auf die schrittweise Rückkehr zu Wachstum im Laufe des Geschäftsjahrs 2024", sagte Konzernchefin Belen Garijo laut Mitteilung vom Donnerstag in Darmstadt. "Gleichzeitig definieren wir unseren strategischen Fahrplan, um das langfristige und nachhaltige Wachstum von Merck sicherzustellen." Im laufenden Jahr sollen der Umsatz und das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) aus eigener Kraft "leicht bis moderat" wachsen, wie der Dax-Konzern weiter mitteilte. Allerdings rechnet Merck abermals damit, dass negative Wechselkurseffekte den Zuwachs schmälern könnten.

2023 bezeichnete Garijo als "Übergangsjahr": Merck hatte mit einem Nachfrageeinbruch in seinem Laborgeschäft zu kämpfen, das in der Corona-Pandemie noch kräftig floriert hatte. Zudem schwächelte auch die Elektroniksparte länger als gedacht, in der der Konzern schwerpunktmäßig Halbleitermaterialien herstellt. Konzernweit ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast sechs Prozent auf knapp 21 Milliarden Euro zurück. Das bereinigte operatives Ergebnis sank gar um gut 14 Prozent auf knapp 5,9 Milliarden Euro. Damit traf Merck seine eigenen Prognosen, die der Konzern zuvor aber gesenkt hatte. Analysten hatten einen Tick schlechtere Resultate erwartet. Nach Steuern verdienten die Darmstädter 2,83 Milliarden Euro und damit gut 15 Prozent weniger als die zwölf Monate zuvor.