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Große Worte! Mercedes-Boss verneigt sich vor Red Bull

·Lesedauer: 4 Min.
Große Worte! Mercedes-Boss verneigt sich vor Red Bull
Große Worte! Mercedes-Boss verneigt sich vor Red Bull

Auf den letzten Metern wurde es noch einmal knapp, am Ende aber hat Max Verstappen beim Großen Preis der USA in Austin/Texas seinen achten Saisonsieg in der Formel 1 über die Runden gebracht.

Zu verdanken hatte der niederländische WM-Spitzenreiter das vor allem einer mutigen Strategie seines Red-Bull-Rennstalls, vor der selbst Mercedes-Teamchef Toto Wolff anerkennend den Hut zog.

Während bei Red Bull trotzdem bis zum Schluss gezittert wurde, gelang Sebastian Vettel eine starke Aufholjagd - und Mick Schumacher hatte jede Menge Spaß. (BERICHT: Wie Vettels fulminantes Comeback gelang)

SPORT1 hat die Sky-Stimmen zum GP der USA im Überblick.

MAX VERSTAPPEN (Red Bull, Platz 1): „Der Start war natürlich nicht super. Ich habe gedacht, dass ich einen ordentlichen Start hatte, aber ich glaube, Lewis hatte einen super Start!

Danach haben wir eine aggressive Strategie gewählt. Die letzten Runden waren nicht einfach, weil die Reifen waren schon weg. Aber am Ende hat es geklappt - und mit beiden Autos auf dem Podium, das ist natürlich super.“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Formel 1: Hamilton gratuliert Verstappen zu USA-Sieg

LEWIS HAMILTON (Mercedes, Platz 2): „Gratulation an Max, er hat einen super Job gemacht. Vielen Dank ans Team, wir haben super Boxenstopps abgeliefert. Danke auch an das Publikum. Es war eine große Ehre, vor euch zu fahren.“

SERGIO PÉREZ (Red Bull, Platz 3): „Es war Wahnsinn, ab Runde 4 hatte ich überhaupt kein Wasser mehr und konnte nichts trinken. Ich glaube, das war physisch mein härtestes Rennen. Vielen Dank an die Fans, die Unterstützung war riesig.“

CHARLES LECLERC (Ferrari, Platz 4): „Es war eine unglaubliche Leistung, wir waren sehr stark. Es war ein tolles Rennen und ein gutes Wochenende. Es sieht gut aus für den Rest der Saison und das nächste Jahr.“

DANIEL RICCIARDO (McLaren, Platz 5): „Ich bin happy und zufrieden mit dem Ergebnis. Die Atmosphäre war riesig. Die Formel 1 lebt und ist in den USA angekommen. Wir haben für Mexiko viel Selbstvertrauen. Vielleicht haben wir dort beide Autos vor Ferrari.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

SEBASTIAN VETTEL (Aston Martin, Platz 10): „Mit Sicherheit ist es schön, was Zählbares mitzunehmen. Das Rennen war nicht ganz ideal, im ersten Stint haben wir ein bisschen viel verloren, weil die Autos schon aus der Box kamen, die Gruppe mit Ferrari und McLaren, da haben wir vielleicht ein bisschen mehr Zeit verloren als geplant. Aber insgesamt konnten wir danach gut aufholen und hatten dann den Vorteil mit den Reifen, weil wir eben im ersten Stint länger draußen geblieben sind.“

Mick Schumacher: „Es hat viel Spaß gemacht“

MICK SCHUMACHER (Haas, Platz 16): „Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Es war schwierig, die Reifen am Leben zu halten, wie erwartet. Generell können wir echt zufrieden sein, wir haben ein paar gute Battles dabei gehabt mit Esteban (Ocon, Anm. d. Red.). Selbst wenn sein Auto nicht zu 100 Prozent intakt war, war es trotzdem spaßig. Wir haben zum Schluss auch noch ganz gut aufgeholt auf Latifi. Ich glaube, die Strategie, die sie hatten, war einfach besser heute. Von daher müssen wir schauen, was wir besser machen können fürs nächste Mal.“

DR. HELMUT MARKO (Motorsportchef Red Bull): „Wir haben das ganze Rennen gezittert. Der Start war leider nicht richtig gelungen, das war ein Fehler im Druckpunkt, da kann der Max nichts dafür. Dadurch konnten wir im ersten Stint nicht das Tempo fahren, das wir eigentlich wollten. Max war unglaublich, wie er diese Reifen konserviert hat. Am Schluss haben alle gezittert, da ist keiner mehr ruhig gestanden.“ (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

... über die Probleme von Mercedes: „Es scheint, dass wenn sie volle Tanks haben, das Auto nicht so geht wie gegen Schluss hin. Deshalb haben wir ja diesen Undercut gemacht. Wir haben gewusst, wir müssen in der Phase vorne sein, sonst wäre es nicht gegangen.“

CHRISTIAN HORNER (Teamchef Red Bull): „Ich glaube, ich bin in diesem Rennen um etwa 25 Jahre gealtert. Ich habe wirklich nicht geglaubt, dass wir es am Ende über die Runden bringen, weil es so ein langer Stint war.“

Mercedes-Boss verneigt sich vor Red Bull

TOTO WOLFF (Teamchef Mercedes): „Wenn man mir vor dem Rennen gesagt hätte, wir sind auf P2 und wir fighten wirklich um den Sieg, dann hätte ich das vielleicht noch genommen, weil wir so schlecht von der Pace waren gestern. Aber sie haben einfach einen unheimlich aggressiven ersten Undercut gemacht, der überraschend war und auch großes Risiko mit sich gebracht hat. Credit to them! Und dann haben sie beim zweiten Mal wieder gecovert. Die Strategie war mutig von Red Bull und die ist heute aufgegangen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

... über Störgeräusche von außen im Titelrennen: „Am Ende des Tages ist es wichtig, dass wir die Fans haben und auch die Medien. Aber eigentlich ist es nur ein Geräusch. Das kann man lesen in der Mittagspause oder beim Frisör. Am Ende des Tages musst du dich darauf konzentrieren, was in der Firma stattfindet.“

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