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Meme-Aktien: Spreu vom Weizen trennen, der Check!

·Lesedauer: 2 Min.
Technologieblase

Solltest du in Meme-Aktien investieren oder spekulieren? Ganz ehrlich: Das solltest du besser mit dir selbst ausmachen. Im Endeffekt sollten sich Foolishe Investoren bewusst sein, dass das Risiko jedenfalls größer ist. Schon Warren Buffett hat gesagt, dass man ängstlich sein sollte, wenn andere gierig sind.

Eine gewisse Qualität bei Meme-Aktien könnte jedoch dazu führen, dass man zumindest die Trefferquote erhöht. Hier sind meine drei Faktoren, auf die ich zumindest bei der Auswahl achten würde. Sie könnten den einen oder anderen teuren Fehler vermeiden.

Meme-Aktien: Ein starkes Geschäftsmodell?

Zunächst einmal sollten sich alle Spekulanten oder Investoren, die in Meme-Aktien investieren wollen, diese Frage stellen: Gibt es ein starkes Geschäftsmodell? Idealerweise in einem relevanten größeren und wachstumsstarken Markt mit einer soliden Wettbewerbsposition? Das könnte unternehmensorientiert bereits einige solcher vermeintlichen Chancen aussortieren.

So manche Meme-Aktie wird derzeit auch für ihr mögliches zukünftiges Potenzial gehandelt. Gerade hier gilt es jedoch, vorsichtig zu sein. Natürlich kann in Zukunft jede Menge Potenzial stecken. Allerdings gilt es sehr vorsichtig zu analysieren, inwieweit das skizzierte Szenario realistisch ist. Oder vielleicht eher Wunschdenken.

Im eigenen Geschäftsmodell liegt stets der Schlüssel zum Erfolg für Investoren. Das darf und sollte man aus einer Foolishen Perspektive heraus nicht vergessen.

Könnte sich ernsthaft eine starke Position etablieren?

Eng mit dieser Frage verknüpft sollten sich Foolishe Investoren im Kontext der Meme-Aktien außerdem die Frage stellen, ob sich ernsthaft eine starke Wettbewerbsposition etablieren kann. Gerade im Kreis der jungen Aktien, beispielsweise aus dem Videospiele-Bereich, könnte es hier Grenzen geben. Beziehungsweise zu viel Optimismus.

Realistisch die Zukunft einzuschätzen ist hier angesagt. Wenn ich beispielsweise einen Einzelhändler mit einem dichten Filialnetz sehe, so kann E-Commerce natürlich eine Rolle spielen. Allerdings sollte ich hierbei zunächst würdigen, dass der Aufbau Zeit kostet, der Strategiewechsel mit einem möglichen Kürzen des Filialgeschäfts zudem Geld. Und zu guter Letzt auch, dass der Markt des Onlinehandels nicht neu ist und sich Konkurrenten schon etabliert haben.

Wer einfach sieht: Videospiele können auch E-Commerce, warum nicht dieses Unternehmen (um einfach bei einem Beispiel zu bleiben), der übersieht langfristig womöglich die Hälfte. Das kann ein Fehler sein, der bei Meme-Aktien teuer wird.

Meme-Aktien: Bewertung nicht zu teuer?

Zu guter Letzt stellt sich bei Meme-Aktien außerdem die Frage nach der fundamentalen Bewertung. Durch ein größeres Interesse sind viele dieser Anteilsscheine teurer. Trotzdem: Mit einem starken Geschäftsmodell und Wachstumsmärkten im Rücken könnte es für langfristig Orientierte trotzdem solide Renditen geben.

Die fundamentale Bewertung spielt jedoch eine wichtige Rolle, wenn es um die zukünftigen Renditen geht. Besser ist es daher darauf zu achten, dass klassische Kennzahlen nicht bereits zu optimistisch sein.

Der Artikel Meme-Aktien: Spreu vom Weizen trennen, der Check! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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