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Meinung: Ausbau der Berliner U-Bahn nur mit Augenmaß

·Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Jetzt ist es vollbracht. Nach zehn Jahren Bauzeit ist die Lücke auf der U5 geschlossen, Berlin hat also eine neue U-Bahnstrecke. Seit Freitag fahren die Züge erstmals von Hönow quer durch Berlins historisches Zentrum bis zum Hauptbahnhof durch. Für Berlin ist das eine gute Nachricht. Die Eröffnung bildet jedoch auch eine Zäsur: Nun gibt es keine weitere U-Bahnverbindung mehr, die in Berlin aktuell konkret geplant, geschweige denn gebaut würde. In die Freude über die neue Strecke im Untergrund mischt sich daher auch immer wieder eine Forderung: Berlin muss neue U-Bahnverbindungen bauen.

Die Debatte hat in den vergangenen Monaten Fahrt aufgenommen. Nun scheint sie zum zentralen Wahlkampfthema für die Abgeordnetenhauswahl zu werden. Gleich fünf U-Bahnverlängerungen hat SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey gefordert. Die Sozialdemokraten wollen sich damit von den Koalitionspartnern Grüne und Linke absetzen. Den beiden Fraktionen ist es zuzurechnen, dass der Senat erst verspätet in dieser Legislaturperiode das Thema U-Bahn wieder auf die Tagesordnung gesetzt hat. Stattdessen wollten sie zunächst allein den Straßenbahnausbau vorantreiben. Die Linken setzen auch immer noch ausschließlich auf Tram-Projekte. Anders sieht es bei den Grünen aus. Sie können sich nun sehr wohl einzelne U-Bahnverlängerungen vorstellen – wohl auch, um sich von der SPD beim Thema Nahverkehrsausbau nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Denn so viel scheint klar: Neue U-Bahnprojekte dürften bei den Wähl...

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