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Söder lenkt ein - Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union

Arne Delfs
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Unionsparteien. Der bayrische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder erklärte am Dienstag in München, er verzichte auf die Kandidatur und habe dem CDU-Amtskollegen Unterstützung im Wahlkampf zugesichert.

“Nur eine geschlossene Union kann am Ende erfolgreich sein”, sagte Söder. “Es ist wichtig gemeinsam in die Zukunft zu schauen.”

Dem vorausgegangen war eine Sitzung des CDU-Bundesvorstands Dienstagnacht, die sich mit deutlicher Mehrheit für Laschet ausgesprochen hatte. In geheimer Wahl stimmten nach Angaben eines Parteisprechers 31 der insgesamt 46 wahlberechtigten Vorstandsmitglieder für Laschet. Für den CSU-Chef votierten 9 Mitglieder. Es gab 6 Enthaltungen.

Vor der Abstimmung im CDU-Vorstand hatte es eine mehr als sechsstündige Diskussion gegeben, in deren Verlauf mehrere Vorstandsmitglieder eine Vertagung der Entscheidung und eine Miteinbeziehung der Parteibasis gefordert hatten. Laschet hatte dagegen auf eine sofortige Entscheidung gedrungen. Für eine Kandidatur Söders hatten sich indirekt unter anderem Wirtschaftsminister Peter Altmaier, der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Röttgen und mehrere Vertreter ostdeutscher Landesverbände ausgesprochen.

Söder hatte am Montag zugesagt, dass er ein klares Votum des CDU-Vorstands für Laschet akzeptieren würde. Die Unionsfraktion dürfte in ihrer Sitzung am Nachmittag die Kandidatur erneut thematisieren. Dort hatte sich in der vergangenen Woche eine Mehrheit für Söder ausgesprochen. Der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag Alexander Dobrindt nannte den Prozess der Schwesterpartei “fragwürdig” und fügte hinzu, nun müsse man mit dem Ergebnis umgehen.

(Neu: Erklärung von Söder)

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