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Mehrere Varianten für EADS-Neuordnung angeblich vom Tisch

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Frankfurt/Main (dapd). Im Verhandlungspoker der Eigentümer des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS sind einem Zeitungsbericht zufolge mehrere Planungsvarianten vom Tisch. Weil der Autokonzern Daimler bis Jahresende unbedingt ein Paket von 7,5 Prozent der EADS (Euronext: EAD.NX - Nachrichten) -Aktien aus der Bilanz haben wolle, seien die Varianten zeitlich nicht mehr durchführbar, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe) ohne Angabe von Quellen.

Dem Bericht zufolge ist unter anderem der Plan vom Tisch, dass die staatliche Förderbank KfW im Auftrag des Bundes das gesamte Paket von Daimler (Xetra: 710000 - Nachrichten) erwirbt. Auch werde die KfW nicht direkt vom französischen Staat drei Prozent der EADS-Aktien kaufen, wie zuletzt spekuliert worden war.

Allerdings gelte in den Verhandlungen weiter die Vorgabe, dass Deutschland und Frankreich am Ende in gleicher Höhe an EADS beteiligt sind. Angestrebt werde, dass beide Seiten am Ende zwölf Prozent der Aktien halten. Dazu müsse auch der Aktionärspakt überarbeitet werden, was eine Vielzahl von juristischen Schwierigkeiten mit sich bringe.

Geplant sei weiterhin, dass die KfW aus dem sogenannten Dedalus-Konsortium (Kuala Lumpur: 4847.KL - Nachrichten) jene 4,5 Prozent EADS-Aktien erwirbt, die bislang von Geschäftsbanken gehalten werden, hieß es.

dapd

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