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Mehr Wachstum als Einkommen? ETF-Investor, da könnte etwas dran sein (in Reinform)

·Lesedauer: 2 Min.
Dividende 10.000 Euro investieren Dividendenstrategie

Ist ein ETF eher da, um mehr Wachstum beim Vermögensaufbau zu bekommen und nicht primär Einkommen? Sagen wir es einfach so: Wir müssen von vornherein ein paar Spielregeln definieren.

So gibt es zum Beispiel Alternativen, die auf Dividendenaktien abzielen. Mithilfe solcher Varianten bei einem ETF kann man durchaus auch auf Einkommen setzen. Bei den regulären Indexfonds könnte an dieser These hingegen ein bisschen mehr dran sein.

Riskieren wir heute einen Blick darauf, warum das jedoch nur in Reinform bei einem ETF gilt. Sowie auch, wie man trotzdem aus kostengünstigen Indexfonds ein passives Einkommen aufbauen kann. Wege und Möglichkeiten gibt es immer.

ETF und Indexfonds: Eher für Vermögensaufbau?

Grundsätzlich können wir eines festhalten: Ja, ein ETF in der Indexfonds-Variante, in den man als Investor investiert oder den man regelmäßig bespart, ist eher für den Vermögensaufbau geeignet. Das liegt im Endeffekt am Gesamtmix, den man haben möchte. Selbst dann, wenn ausschüttende Kandidaten stets einen Teil ihrer Rendite per Dividende liefern.

Trotzdem: Die Dividende ist hier eher ein schmückendes Beiwerk. Historisch gesehen haben es viele marktbreite Indizes häufig auf Dividendenrenditen zwischen 2 und maximal 4 % gebracht. Das ist, wenn überhaupt, lediglich die Hälfte der historischen Gesamtrendite vieler Indexfonds. Den maßgeblichen Anteil brachte hingegen die Aktienkursperformance.

Im Endeffekt macht das auch Sinn. Der Ansatz bei einem ETF dreht sich schließlich darum, einen ganzen Markt zu kaufen und von dessen Performance zu profitieren. Ein reiner Vermögensaufbau ist dadurch zwangsläufig eigentlich vordergründig.

Trotzdem passives Einkommen möglich

Auch wenn der Vermögensaufbau bei einem ETF im Vordergrund steht, kann man als Investor trotzdem ein passives Einkommen aufbauen. Natürlich, wie gesagt, mithilfe ausschüttender Passiv- oder Indexfonds. Aber auch noch bedeutender, wenn man eines beachtet.

Gerade wenn man sein Vermögen konzentriert in einen oder zwei Indexfonds angelegt hat, können Entsparungen das Mittel der Wahl sein. Wer als Investor dann beispielsweise stets 4 oder 4,5 % pro Jahr von seinem Vermögen verkauft und dieses Geld verwendet, baut trotzdem ein Einkommen auf.

Wir sehen daher im Endeffekt: Ja, ein ETF ist vom Grundsatz her eher darauf ausgelegt, das eigene Vermögen zu maximieren. Dabei gibt es viele Vorteile wie den marktbreiten, einfachen Ansatz mit einer soliden Rendite. Wer passives Einkommen möchte, sollte jedoch beachten, dass das nur begrenzt funktioniert. Beziehungsweise, über den einen oder anderen Umweg.

Der Artikel Mehr Wachstum als Einkommen? ETF-Investor, da könnte etwas dran sein (in Reinform) ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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