Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 13 Minuten

Mehr Urlaub in 2020: Brückentage clever nutzen

Sandra Alter
Freiberufliche Journalistin
(Bild: Getty)

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Deshalb sollten Sie das Beste draus machen und gut planen. Wer die Brückentage im kommenden Jahr clever nutzt, kann mit 27 Urlaubstagen 61 Tage frei bekommen.

In 2020 fallen einige Feiertage zum Leidwesen vieler Arbeitnehmer auf Samstage oder Sonntage. So wie der Tag der Deutschen Einheit in 2020 auf einen Samstag fällt und ebenso der zweite Weihnachtsfeiertag.

Aber wer seinen Urlaub geschickt plant, kann ihn mit Brückentagen in die Länge ziehen. Je nach Bundesland sind dann bei 27 eingereichten Urlaubstagen bis zu 61 freie Tage drin. Führend in Sachen Feiertagen ist Bayern, dort gibt es 15 freie Arbeitstage. Es folgen Baden-Württemberg und das Saarland mit 14 gesetzlichen Feiertagen. Am meisten freie Tage sind in 2020 aber dennoch in Sachsen drin.

Brückentage im Januar

Der Jahreswechsel 2019/2020 fällt auf einen Dienstag. Der 1. Januar als erster gesetzlicher Feiertag des Jahres, ist somit ein Mittwoch. Brückentage sind der 2. und 3. Januar. In Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt lohnt sich das Urlaubeinreichen an diesen beiden Tagen besonders, denn dort ist am folgenden Montag (6. Januar) Heilige Drei Könige und ebenfalls frei.

Brückentage im April

Nachdem es im Februar und März keine Feiertage gab, verwöhnt uns der April. Alle Bundesländer haben am Karfreitag (10. April) und am Ostermontag (13. April) freie Arbeitstage. Lohnenswert wäre es dann, vom 14. bis zum 17. April Urlaub einzureichen, denn so kommen Arbeitnehmer mit nur vier eingesetzten Urlaubstagen auf elf freie Tage am Stück.

Die nächste gute Chance bietet sich dann Ende April vom 27. bis zum 30. April. Denn es folgt am 1. Mai der Tag der Arbeit als gesetzlicher Feiertag für alle Bundesländer. Mit vier Urlaubstagen kommen Arbeitnehmer dann so auf neun freie Tage hintereinander.

Brückentage im Mai

Im Wonnemonat dürfen sich Angestellte über Christi Himmelfahrt am 21. Mai freuen. Dann bietet es sich an, einen Urlaubsantrag für den 18., 19., 20. und 22. Mai einzureichen – das macht dann wiederum neun zusammenhängende freie Tage.

Brückentage im Juni

Noch eine Chance für neun freie Tage mit nur vier eingesetzten Urlaubtagen bietet sich im Juni vom 2. bis zum 5. Juni. So könnten sie ab dem 30. Mai bis einschließlich 7. Juni urlauben.

Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben dann noch einmal Mitte Juni an Fronleichnam (11. Juni) eine Chance auf ein verlängertes Wochenende, wenn sie am 12. Juni Urlaub einreichen. Wer alle Tage im Juni nutzt, also vom 2. bis zum 5. Juni, vom 8. bis zum 10. Juni und am 12. Juni Urlaub einreicht, bringt es mit acht Urlaubstagen auf stolze 16 freie Tage.

Brückentage im November

Am 18. November ist Buß- und Bettag – allerdings hat nur das Bundesland Sachsen dann einen freien Tag. Dort lohnt es sich für Arbeitnehmer am 16. und 17, sowie am 19. und 20. November Urlaub einzureichen. Da der Buß- und Bettag ein Mittwoch ist, kämen so neun freie Tage zusammen.

Brückentage im Dezember

Auch wenn der zweite Weihnachtsfeiertag im kommenden Jahr auf einen Samstag fällt, bietet sich die Zeit zwischen den Jahren zum Urlaubmachen an. Wer vom 21. bis zum 24. Urlaub nimmt kommt auf neun freie Tage und mit weiteren vier Urlaubtagen vom 28. bis zum 31. Dezember auf insgesamt 16 freie Tage.

Einreichen sollten Sie die Brückentage so früh wie möglich. Denn einen festen Anspruch darauf haben Sie nicht und in den meisten Betrieben gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Lesen Sie auch: Diese 10 Dinge sollten Sie besser nie am Arbeitscomputer tun