Deutsche Märkte öffnen in 7 Stunden 59 Minuten
  • Nikkei 225

    30.500,05
    +176,75 (+0,58%)
     
  • Dow Jones 30

    33.970,47
    -614,41 (-1,78%)
     
  • BTC-EUR

    36.944,09
    -3.490,96 (-8,63%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.076,57
    -57,81 (-5,10%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.713,90
    -330,06 (-2,19%)
     
  • S&P 500

    4.357,73
    -75,26 (-1,70%)
     

Mehr Rückrufe von Lebensmitteln: Diese Produkte wurden am häufigsten beanstandet

·Lesedauer: 1 Min.

Die Zahl der Lebensmittelwarnungen steigt weiter an. Das zeigen Daten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet. Zuletzt kam es beim Discounter Lidl zu einer Rückrufaktion im Warensortiment. Hanfhaltige Lebensmittel wurden aufgrund eines zu hohen Wirkstoffgehalts von THC aus dem Sortiment genommen. Der Verzehr könnte demnach unter anderem Stimmungsschwankungen und Müdigkeit hervorrufen, heißt es aus dem Unternehmen.

Warnmeldungen wie diese häufen sich in den vergangenen Jahren. Immer wieder wird vor gefährlichen und unhygienischen Lebensmitteln gewarnt. Eine Auswertung des BVL zeigt nun, dass auf dem staatlichen Portal „lebensmittelwarnung.de“ zwischen Januar und Ende August insgesamt 167 Warnungen eingingen. Insgesamt 30 mehr als im Vorjahr, wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet. In 139 Fällen waren Lebensmittel betroffen – und damit sogar 39 Fälle mehr als im Vorjahreszeitraum. Die restlichen 100 Warnmeldungen betrafen Bedarfsgegenstände und Kosmetik.

Häufigste Anlässe für die Meldungen waren Grenzwertüberschreitungen, mikrobiologische Verunreinigungen und Fremdkörper-Funde. Die meisten Rückrufe betrafen demnach Obst und Gemüse, gefolgt von Getreide, Backwaren, Fleisch, Geflügel und Wurst.

Dabei lagen die Zahlen bis zum Ende des Halbjahres auf dem Niveau von 2020, heißt es. Im Juli und August kam es dann vermehrt zu Warnmeldungen. In diesem Jahr könnte es daher erneut zu einem neuen Höchststand kommen. Seit 2013 hat sich die Gesamtzahl der Meldungen verdreifacht. Ein Sprecher des BVL gibt an: „Ein möglicher Grund könnte sein, dass das Portal inzwischen von allen Landesbehörden standardmäßig genutzt wird.“ Experten erklären den starken Anstieg auch mit der Globalisierung der Lieferketten und der Kontrolle von Rohstoffen durch Sublieferanten.

kh

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.