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Mehr als 700 000 Corona-Tote in den USA

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 700 000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Freitagabend (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) hervor. US-Präsident Joe Biden sprach am Samstag von einem "schmerzhaften Meilenstein". Diese erstaunliche Zahl an Todesopfern zeige einmal mehr, wie wichtig es sei, sich impfen zu lassen. Biden rief Ungeimpfte eindringlich dazu auf, sich eine Spritze geben zu lassen. "Es kann Ihr Leben retten und das der Menschen, die Sie lieben", mahnte er.

Mitte Juni hatte die Zahl der Toten in den USA die Marke von 600 000 überschritten. Das Land war sehr heftig von der Delta-Variante getroffen worden - insbesondere in den südlichen US-Bundesstaaten. Aktuell gehen die Fallzahlen aber langsam wieder zurück.

Die Impfkampagne war in den USA gut gestartet - kommt mittlerweile aber nur noch schleppend voran. Bislang sind in den USA 55,7 Prozent der rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft. Biden hatte zuletzt auf eine weitgehende Impfpflicht für Arbeitnehmer gesetzt. Pro Tag sterben aktuell deutlich mehr als Tausend Menschen in den USA infolge einer Corona-Infektion. Auch diese Zahl ist aber mittlerweile wieder rückläufig.

Die Webseite der JHU wird regelmäßig aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC. In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder nach unten korrigiert.

In der Hauptstadt Washington erinnert seit Mitte September eine temporäre Installation der Künstlerin Suzanne Brennan Firstenberg auf der Flaniermeile National Mall an die Corona-Toten. Dort flattern unweit des Weißen Hauses in Gedenken an die Opfer Hunderttausende kleine weiße Fähnchen.

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