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Medical Life Tech: Cellbricks gewinnt den deutschen Digitalpreis „The Spark“

Das Berliner Startup Cellbricks hat ein 3D-Druckverfahren für Gewebe und Organe entwickelt.
Das Berliner Startup Cellbricks hat ein 3D-Druckverfahren für Gewebe und Organe entwickelt.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Cellbricks hat den Digitalpreis „The Spark“ von Handelsblatt und McKinsey gewonnen. Die Berliner haben ein 3D-Druckverfahren für menschliches Gewebe entwickelt und arbeiten derzeit daran, Brustimplantate aus den Zellen der Patientinnen zu produzieren. In der Zukunft sollen verschiedenste Arten menschlichen Gewebes entstehen, auch ganze Organe wie Leber, Niere oder Bauchspeicheldrüse. Bei der Preisverleihung in Berlin lobte die Jury das wirtschaftliche Skalierungspotenzial des Startups und nannte das Verfahren einen „Quantensprung in der Medizin“.

Platz zwei sicherte sich Lindera mit seiner App für die Mobilitätsanalyse. Dritter wurde Care Syntax, das eine Plattform betreibt, die Ärzte bei Operationen algorithmengestützt auf Risiken hinweist. Der „Female Founder Award“ ging an Hanna Asmussen, Chefin des Personalsoftwareanbieters Localyze. Das Motto des Preises lautete in diesem Jahr „Medical Life Tech“. Dabei wurden Startups ausgezeichnet, die sich der Transformation der Gesundheits- und Medizinbranche verpflichtet haben. [Mehr bei Handelsblatt]

Auf Gründerszene: Das Berliner Startup Vay leitet seit drei Jahren Autos per Fernsteuerung durch die Straßen der Hauptstadt. Bald will die Firma einen neuartigen Taxidienst anbieten, auch in Hamburg. Unsere Redakteurin Sarah Heuberger ist bereits mitgefahren und hat ihre Eindrücke in einem lesenswerten Text geschildert. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Apples Vice President of Procurement, Tony Blevins, hat das Unternehmen verlassen. Zuvor war ein Tiktok-Video in den Umlauf geraten, das zeigte, wie Blevins auf einer Autoshow einen vulgären Kommentar über Frauen abgegeben hatte. Ein Apple-Vertreter bestätigte inzwischen den Abgang. Blevins war Vizepräsident bei Apple. Seine Hauptaufgabe bestand darin, mit Lieferanten zu verhandeln, um den Preis, den Apple für Computerteile zahlt, niedrig zu halten. [Mehr bei CNBC und Axios]

Mark Zuckerberg hat angekündigt, die Einstellung von Mitarbeitern einzufrieren und einige Teams umzustrukturieren. Er wolle Ausgaben senken und die Prioritäten neu ausrichten, sagte der Chief Executive Officer von Meta Platforms. Es ist die erste große Budgetkürzung seit der Gründung von Facebook im Jahr 2004. Während einer Q&A-Sitzung sagte Zuckerberg, dass die Budgets für die meisten Teams gekürzt würden. Bisher hat das Unternehmen keine Entlassungen angekündigt. [Mehr bei BloombergTechcrunch und The Information]

Google verabschiedet sich aus dem Gaming-Markt und stellt die Plattform Stadia zum Jahresende ein. Stadia habe nicht genug Nachfrage bekommen, hieß es vonseiten des Unternehmens. Bei Angeboten wie Stadia laufen die Spiele auf den Servern der Anbieter im Internet und gelten laut vieler Experten als Zukunft der Spieleindustrie. [Mehr bei HandelsblattWall Street JournalCNBC und The Information]

Nintendo hat den zuvor angekündigten Aktiensplit an der japanischen Börse im Verhältnis 10:1 vollzogen. Der Split zielt darauf ab, den Preis einer einzelnen Aktie zu senken, um neue Investoren anzuziehen. Die Nintendo-Aktien schlossen am Donnerstag bei 6043 japanischen Yen, nachdem sie am Mittwoch bei 59.700 Yen geschlossen hatten. Eine Reihe großer Technologieunternehmen, darunter Apple und Amazon, haben in den letzten Jahren Aktiensplits angekündigt. [Mehr bei CNBC]

Die Zahl der Tech-Börsengänge ist in den USA auf den niedrigsten Stand seit der globalen Finanzkrise von 2008 gesunken. Die Volatilität der Aktienmärkte, die steigende Inflation und Zinserhöhungen haben die Stimmung der Anleger getrübt. Laut Refinitiv-Daten haben in diesem Jahr bisher nur 14 Technologieunternehmen ihre Aktien an die Börse gebracht. Die IPOs in diesem Jahr haben 507 Millionen US-Dollar eingebracht, der niedrigste Betrag, der seit 2000 durch Börsengänge aufgebracht wurde. [Mehr bei Reuters]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die jährliche Befragung von Startup-Verband, PwC und Uni-Duisburg zeigt eine robuste Szene – mit einem größer werdenden Problem. [Mehr bei Gründerszene+]

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Einen schönen Freitag!

Eure Gründerszene-Redaktion