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McConnell nennt Widerstand gegen US-Wahlergebnis Gefahr für Republik

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, hat sich eindringlich gegen Versuche aus seiner eigenen Partei gestellt, Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahl umzustürzen. Die Wähler, die Bundesstaaten und die Gerichte hätten gesprochen - "wenn wir sie überstimmen, könnte das unsere Republik für immer beschädigen", sagte McConnell am Mittwoch im Senat. Es wäre "ungerecht und falsch", die amerikanischen Wähler zu entrechten und die Gerichte zu überstimmen. Mit Blick auf die tiefen Gräben im Gezerre um den Wahlausgang mahnte McConnell: "Wir können nicht weiter auseinanderdriften in zwei getrennte Stämme mit unterschiedlichen Fakten und unterschiedlichen Realitäten."

Der amtierende Präsident Donald Trump behaupte, dass die Wahl gestohlen worden sei, sagte McConnell. Dafür gebe es jedoch keine Belege. Gerichte hätten Klagen zum Wahlausgang eine nach der anderen abgewiesen. Mit Blick auf die bevorstehende Abstimmung im Senat zu republikanischen Einwänden gegen Wahlresultate sagte McConnell, dies sei das wichtigste Votum in seinen 36 Jahren im Senat.

Der Kongress war am Mittwoch zusammengekommen, um die Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahl offiziell zu bestätigen, bei der Trump gegen seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden verloren hat. Bei der Kongresssitzung zur Zertifizierung der Resultate legten Republikaner aus beiden Kongresskammern zunächst Einspruch gegen das Resultat aus dem Bundesstaat Arizona ein. Dieser zwang die beiden Kongresskammern dazu, sich zu getrennten Sitzungen zurückziehen, um die Einwände bis zu zwei Stunden lang zu debattieren und am Ende abzustimmen, ob sie diesen folgen oder nicht. Weitere Einsprüche dieser Art wurden erwartet, was die Abläufe erheblich verzögern dürfte.