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Max Verstappen: Warum Papa Jos plötzlich wieder Rennautos fährt

Stefan Ehlen
·Lesedauer: 2 Min.

Vor Wochen schon steuerte er ein Rallyeauto von Ford, nun kam noch ein LMP3-Sportwagen dazu: Jos Verstappen hat das Rennfahren wieder für sich entdeckt. Doch wie ernst ist es dem ehemaligen Formel-1-Fahrer mit seinem "Comeback"? Das hat nun sein Sohn Max Verstappen erklärt.

Er sagte: "[Jos] hat einfach seinen Spaß, ganz privat. Das Kribbeln hat man ja immer. So ist das auch bei ihm. Das ist in diesem Jahr nichts Außergewöhnliches."

Und Verstappen senior habe auch nichts verlernt, betont Verstappen junior. Der Papa sei lediglich ein bisschen eingerostet.

O-Ton: "Er ist immer noch schnell. Natürlich: Wenn du lange nicht mehr regelmäßig gefahren bist, dann büßt du ein bisschen Finesse ein. Jetzt aber, wo er wieder mehr fährt, da sieht man, wie er wieder besser und besser wird."

Und Max Verstappen genießt es, seinen Vater dabei zu beobachten. "Die Rollen sind jetzt ein bisschen umgekehrt als früher", erklärt er. "Damals hat er mir immer eingetrichtert, was ich falsch mache. Jetzt gibt es Daten und Onboard-Aufnahmen und dergleichen, und jetzt kann ich ihm die Meinung geigen, aber im Guten."

Jos Verstappen schicke ihm Fotos und Videos von seinen Probefahrten, anschließend spreche man im Familienkreis über die Erkenntnisse. "Manchmal fahren wir auch gemeinsam", sagt Max Verstappen. "Er sitzt am Steuer und ich daneben, dann wechseln wir. Es ist doch schön, wenn man so was als Familie machen kann."

Und tatsächlich gibt es auch eine gewisse Familienhistorie, die den jüngsten Testeinsatz von Jos Verstappen im LMP3-Fahrzeug in Portimao begünstigt hat: Verstappen fuhr für das spanische Team Virage, wo mit Philippe Gautheron Max Verstappens früherer Formel-3-Renningenieur beschäftigt ist. Über Gautheron entstand der erste Kontakt zum Virage-Rennstall.

Teamchef Julien Gerbi sagte 'Motorsport.com': "Jos hatte kürzlich einen Porsche bewegt und wollte jetzt ein Auto mit mehr Aerodynamik fahren." Deshalb fiel die Wahl auf den LMP3-Rennwagen, in dem Verstappen senior über 400 Kilometer zurückgelegt haben soll.

Gerbi: "Schon nach dem ersten Run kam er auf gute Zeiten. Er hat sich sehr schnell angepasst. Alles lief prima. Es gab keine Schrecksekunden, Dreher oder irgendwas Negatives." Im Gegenteil: Jos Verstappen habe perfekt gearbeitet.

"Mit einem so erfahrenen Fahrer ist alles einfacher", meint Gerbi. "Das Feedback fällt präziser aus. Er steigt aus dem Auto, kommt direkt zum Punkt. Und das gibt dir einen guten Eindruck davon, an was man arbeiten muss."

Tatsächlich sollen dem ersten LMP3-Test in Zukunft noch weitere Probefahrten folgen. "Derzeit will Jos aber nur Spaß damit haben", sagt Gerbi. Eine komplette Rennsaison schließe er jedoch aus: "Diese Option steht im Augenblick nicht zur Debatte."

Weitere Co-Autoren: R. Vording. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.