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Max Menzel Zweiter bei der PSPC für fast $3 Millionen

Max Menzel Zweiter bei der PSPC für fast $3 Millionen
Max Menzel Zweiter bei der PSPC für fast $3 Millionen

Das Finale begann aus deutscher Sicht mit einem echten Wachmacher. Niclas Thumm direkt in der ersten Hand mit A♠K♣ gegen A♣3♥ von Max Menzel auf 3,85 Millionen Chips verdoppeln. Menzel fiel mit 2,98 Millionen ans Ende des Chipcounts zurück.

Zu einem echten Comeback reichte es aber nicht für Thumm. Im Blindbattle gegen Nacho Barbero zog er mit A♦2♥ gegen K♦Q♦ durch zwei Kings am Board den Kürzeren und schied auf Platz sechs für $1.001.200 Preisgeld aus.

Nachdem Philipe Pizzari für den Bustout von Pedro Marques auf Platz fünf gesorgt hatte, gewann Menzel einen ganz wichtigen Coinflip gegen den Brasilianer. Pizzari wiederum beendete auch das Finale vom ehemaligen Chipleader Barbero auf Platz vier.

Deal mit drei Spielern

Zu dritt wurden dann umgehend Verhandlungen für einen Deal aufgenommen, die bereits nach wenigen Minuten auf Basis der ICM-Methode zu einem Ergebnis kamen. Shylko akzeptierte als Führender $2.921.838, Menzel war mit $2.759.990 einverstanden und Pizzari mit $2.524.871. Zudem wurde vereinbart, dass $200.000 für den kommenden Champion und $100.000 für den Zweitplatzierten im Preispool bleiben.

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In der Folge übernahm zunächst Menzel die Initiative und die Führung. Doch der Deutsche wurde brutal auf den Boden geholt, als er ein Preflop-All-in mit Pocketqueens gegen Pocketaces von Shylko verlor.

Der Weißrusse lag mit knapp 38 Millionen Chips klar vor seinen zwei Konkurrenten, die sich danach mehrfach duellierten. Menzel setzte sich immer wieder gegen Pizzari durch, sorgte auch für dessen Bustout und verkürzte vor dem Heads-up auf 19,5 Millionen zu 41,4 Millionen Chips.

Für die endgültige Entscheidung sorgte dann ein Cooler. Menzel check-raiste auf 8♣5♥5♦T♠Q♣ mit J♣9♠ zur Straight All-In und bekam den Snapcall von Shylko mit T♥5♣ zum Full House. Der Weißrusse feierte somit den Titelgewinn der Players No-Limit Hold‘em Championship für insgesamt $3.121.838, Menzel bekam als Runner-up $2.859.990 ausbezahlt.

Fast hätte es das Match um den Titel zwischen Shylko und Menzel Heads-up übrigens gar nicht gegeben. Bei noch drei Tischen war der Weißrusse am vorletzten Spieltag mit Ace-King gegen Ace-Queen von Menzel All-in. Menzel floppte die Queen zur Führung, Shylko traf den King am Turn und sprach danach von seinem größten und emotionalsten Moment als Pokerspieler. Dass er diese Emotionen nach dem Sieg nicht aufbrachte, erklärte er damit, dass er unbedingt gewinnen wollte und einfach zu fokussiert war.

1. Aliaksandr Shylko (Weißrussland), $3.121.838*

2. Max Menzel (Deutschland), $2.859.990*

3. Philipe Pizzari (Brasilien), $2.545.871*

4. Nacho Barbero (Argentinien), $1.551.300

5. Pedro Marques (Portugal), $1.251.500

6. Niclas Thumm (Deutschland), $1.001.200

* Die letzten drei Spieler haben sich auf einen Deal geeinigt.