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Mattia Binotto: Komme in Zukunft nicht mehr zu allen Rennen

Norman Fischer
·Lesedauer: 1 Min.

Angesichts des aufgeblähten Kalenders von 23 Rennen 2021 sorgen bereits jetzt einige Formel-1-Teams vor und planen eine Rotation der Mitarbeiter, damit diese nicht alle Grands Prix mitmachen müssen. Auch Ferrari-Teamchef Mattia Binotto plant, in der kommenden Saison nicht mehr bei allen Rennen vor Ort zu sein. "Ich denke nicht, dass ich überall dabei sein werde", sagt der Italiener.

Das trifft möglicherweise schon auf 2020 zu, wo er in Erwägung zieht, ab dem kommenden Rennen in der Türkei einige Läufe auszulassen. "Das ist mehr eine Eventualität für das kommende Jahr, denn wenn man für ein gesamtes Team verantwortlich ist, dann mag der Rennevent zwar wichtig sein, aber das ist auch das gesamte Management des Teams."

Eine ähnliche Taktik hatte bereits Mercedes gefahren, wo Toto Wolff 2019 Brasilien ausgelassen hatte und von James Allison vertreten wurde. Der Teamchef wollte sich in Europa anderen Themen widmen.

Mit steigender Rennanzahl könnte dieses Management ab 2021 verstärkt zum Thema werden. Auch bei Ferrari will man sich überlegen, wie man mit dem besten Maß an Effizienz, Konzentration und Fokus durch die Saison kommt. "Und was mich angeht, muss man die Balance zwischen den Aufgaben an der Rennstrecke und in der Fabrik finden", so Binotto.

Mit Bildmaterial von Ferrari.