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Mast kritisiert Grün-Schwarz in Baden-Württemberg wegen Corona-Ausbruchs in Schlachtbetrieb

·Lesedauer: 1 Min.
Wurstherstellung

Nach der massiven Ausbreitung von Corona-Infektionen bei Mitarbeitern eines Schlachtbetriebs in Baden-Württemberg hat die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Katja Mast, die Landesregierung in Stuttgart scharf kritisiert. "Es bewegt mich sehr, dass ausgerechnet von Ministerpräsident Winfried Kretschmanns grün-schwarzer Landesregierung in Baden-Württemberg kein Ton zu diesem Thema zu hören ist", sagte Mast am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.

"Bei mittlerweile rund 400 Infektionen im größten Schlachtbetrieb des Bundeslandes ist das mehr als ein politisches Armutszeugnis", sagte Mast. In dem Betrieb in Birkenfeld bei Pforzheim waren bis Montagabend mehr als 400 Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch in anderen Bundesländern gibt es Corona-Ausbrüche in Schlachthöfen.

Es sei deshalb gut, dass es nun eine Debatte über die Verhältnisse in der Fleischbranche gebe, sagte Mast weiter. "Da muss sich viel verändern und vor allem sind die Fleischbetriebe selbst für die Arbeits- und Lebensbedingungen verantwortlich." Die Fleischindustrie versuche, die Verantwortung auf die Subunternehmer oder Vermieter von Sammelunterkünften abzuschieben. "Sie sind aber für ihr Geschäftsmodell und dessen Konsequenzen verantwortlich - egal bei welcher Vertragskonstellation."

Der Bundestag diskutiert am Nachmittag in einer Aktuellen Stunde über die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Beantragt haben dies die Grünen. Sie fordern schärfere Kontrollen der Betriebe und einen besseren Arbeitsschutz für die Beschäftigten, die oft aus dem Ausland kommen und nur indirekt über Werkverträge angestellt sind.

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