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Massenentlassungen bei Tesla: Diese E-Mail schickte Elon Musk an die Mitarbeiter

In einer E-Mail an die Führungskräfte schrieb Elon Musk zuvor, er habe ein „sehr schlechtes Gefühl“, was die Wirtschaftsentwicklung angehe.
In einer E-Mail an die Führungskräfte schrieb Elon Musk zuvor, er habe ein „sehr schlechtes Gefühl“, was die Wirtschaftsentwicklung angehe.

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Der US-Elektroautobauer Tesla scheint ebenfalls nicht vom derzeitigen Abwärtstrend gefeit zu sein: Laut einer internen Mail, die dem „Spiegel“ und „CNBC“ zugespielt wurde, will Elon Musk massiv Stellen abbauen. „Tesla wird die Zahl der Angestellten um zehn Prozent reduzieren, da wir in vielen Bereichen überbesetzt sind“, schrieb Musk (die gesamte E-Mail könnt ihr hier lesen). Bei rund 100.000 Mitarbeitern (Stand Ende 2021 laut der US-Börsenaufsicht) wären das 10.000 Stellen. Die Produktionsabteilungen – sowohl in der Fertigung von Autos wie auch bei Batterien oder Solaranlagen – sollen von dem Personalabbau nicht betroffen sein. Experten aus der Autobranche sagten dem „Spiegel“, dass ein Stellenabbau vermutlich Finanz- und Rechtsabteilung, Einkauf, Personalwesen und Projektplanung betreffen werde.

Gleichzeitig kündigte Musk aber auch an, dass die Zahl der „Mitarbeiter auf Stundenbasis“ steigen solle. Dies bedeutet vermutlich, dass Musk Angestellte mit einem festen Gehalt abbauen beziehungsweise niemanden neu einstellen will. Darauf deutet auch ein eher verwirrender Tweet Musks am Wochenende hin. Zuvor hatte der Tesla-Chef den Mitarbeitern bereits mit Entlassung gedroht, sollten sie sich weigern, künftig mindestens für 40 Stunden pro Woche ins Büro zu kommen. [Mehr bei Spiegel und CNBC]

Auf Gründerszene: Ob Tesla, Daimler oder BMW: Alle Autohersteller beschwören dem selbstfahrenden Auto die große Zukunft. Dabei drohen entsprechende Fahrzeuge zum Datenschutz-Albtraum zu werden. Denn autonome Autos sammeln permanent Daten, auch von unbeteiligten Passanten. Das schafft Probleme für Anbieter, wie Mobility-Experte Don Dahlmann in seiner neuen Drehmoment-Kolumne erläutert. Doch es gibt Lösungen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Amazon verliert einen seiner Top-Manager: Dave Clark, der zu den am besten bezahlten Managern bei dem US-Konzern gehörte, verlässt das Unternehmen. Clark, der 23 Jahre für Amazon tätig war, war neben den physischen Läden, dem Marktplatz für Drittanbieter und Amazon Prime auch für den Onlinehandel zuständig, der inzwischen Verluste schreibt. [Mehr bei CNBC und Handelsblatt]

T-Mobile ist im Rennen um 5G in den USA in Führung gegangen. So gab die Telekom-Tochter bekannt, Voice over 5G realisiert zu haben. In Portland, Oregon sowie in Salt Lake City in Utah werden einige kommerzielle Anrufe über das eigenständige 5G-Netz von T-Mobile geleitet. Voice over 5G (auch als Voice over New Radio oder VoNR bezeichnet) ist eine große Herausforderung für die gesamte Mobilfunkbranche. T-Mobile wird derzeit führend bei 5G angesehen. Verizon und AT&T hingegen scheinen sich noch damit zufrieden zu geben, weiterhin LTE für Anrufe zu verwenden, während sie ihre 5G-Netze weiter aufbauen. [Mehr bei The Verge]

Facebook stellt nach dem Abgang der Topmanagerin Sheryl Sandberg sein Führungsteam neu auf: CEO Mark Zuckerberg ist künftig selbst für die Bereiche Personal und Recht, die Sandberg geleitet hatte, zuständig. Das Thema Künstliche Intelligenz wird sich ebenfalls neu aufstellen, nachdem der KI-Forscher und Chef der Sparte Meta AI, Jérôme Pesenti, den Konzern verlässt. Künftig sollen die verbleibenden acht Topmanager aller zentralen Unternehmenssparten direkt an Zuckerberg berichten. [Mehr bei Handelsblatt]

Cruise hat die Genehmigung erhalten, für vollständig fahrerlose Fahrten Gebühren zu erheben. Dies ist ein Meilenstein für die Robotaxi-Firma, die nach eigenen Angaben „das erste und einzige Unternehmen“ ist, „das einen kommerziellen, fahrerlosen Mitfahrservice in einer großen US-Stadt betreibt“. Cruise hat seit Februar kostenlose fahrerlose Fahrten für die Öffentlichkeit in San Francisco getestet. [Mehr bei The Verge]

Investment: Während große Teile der Startup-Szene derzeit Schwierigkeiten haben, Gelder zu beschaffen, punkten Robotik-Unternehmen: Das US-Unternehmen Farmwise, das Roboter für die Landwirtschaft entwickelt, hat eine Finanzspritze in Höhe von 45 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Serie-B-Finanzierung erhöht das eingesammelte Kapital der Firma auf 65 Millionen Dollar. Mit dem frischen Geld sollen Forschung und Entwicklung sowie das Thema Produkteinführung einen Boost erhalten. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die Massenentlassungen der letzten Wochen führen derzeit dazu, dass Kündigungslisten im Netz kursieren. Auch Gorillas-Chef Kagan Sümer teilte auf Linkedin eine Liste – bezeichnet als Alumni Directory. [Mehr bei Gründerszene]

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Einen guten Start in die Woche!

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