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Maschinenbauer sehen Bremsspuren in China

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutschlands Maschinenbauer beurteilen die Geschäftsaussichten in China angesichts von Rohstoffknappheit und Materialmangel skeptischer als im Frühjahr. Nach Angaben des Branchenverbandes VDMA vom Dienstag bewerten 44 Prozent der in China ansässigen und Anfang November befragten 850 Unternehmen die aktuelle Geschäftslage als gut. 45 Prozent bezeichneten die Lage als zufriedenstellend und 11 Prozent als schlecht. Im Frühjahr berichteten noch 61 Prozent der Maschinenbauer von guten Geschäften und lediglich 4 Prozent von schlechten Zahlen.

Nicht nur in Europa, sondern auch in der Volksrepublik bekommen die Unternehmen den Angaben zufolge den Mangel an Rohstoffen und Materialien inzwischen deutlich stärker zu spüren als in der ersten Jahreshälfte. 62 Prozent der befragten Maschinenbauer sehen sich inzwischen davon betroffen, im Frühjahr waren es lediglich 44 Prozent. Für das Gesamtjahr fällt die Bilanz dennoch positiv aus.

Denn die Umsatzentwicklungen in China war demnach in diesem Jahr für viele Maschinen- und Anlagenbauer besser als ursprünglich erwartet. Im Frühjahr schätzten die Umfrage-Teilnehmer das Umsatzwachstum für 2021 im Durchschnitt auf 17 Prozent, in der Herbstumfrage wurden nun 22 Prozent prognostiziert. Die Erwartungen für das kommende Jahr liegen mit plus 10 Prozent darunter. "Die Aussichten für 2022 sind verhalten optimistisch. Die Unternehmen erwarten, dass es im Zuge der Olympischen Winterspiele im Februar zu Einschränkungen kommen wird", erläuterte Claudia Barkowsky, Geschäftsführerin des VDMA in China.

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