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Maschinen- und Anlagenbauer Gea trotzt Corona-Krise - Umbau zahlt sich aus

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der im Umbau steckende Maschinen- und Anlagenbauer Gea hat der Corona-Krise im ersten Quartal getrotzt und beim Betriebsgewinn deutlich zugelegt. Während der Auftragseingang um 16 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro stieg, kletterte das um Kosten für den Umbau bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sogar um rund 41 Prozent auf 105 Millionen Euro, wie das im MDax <DE0008467416> notierte Unternehmen am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Die positive Entwicklung sei vor allem auf die im Januar erneuerte Konzernorganisation sowie auf operative Verbesserungen durch die im letzten Jahr eingeleiteten Sparmaßnahmen zurückzuführen, hieß es weiter.

Gea steigerte den Umsatz im ersten Jahresviertel um 3,5 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand dennoch ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht um 1,2 Prozent rückläufiger Überschuss von knapp 29,8 Millionen Euro. Trotzdem zeigte sich Konzernchef Stefan Klebert zufrieden und sprach von einem guten Start in das Geschäftsjahr. Obwohl die Dauer und finanziellen Auswirkungen der Pandemie nur schwer abzuschätzen seien, halte der Konzern weiter an seiner Prognose fest, so Klebert. Als neuer Termin für die Hauptversammlung wurde der 26. November bekanntgegeben, die Aktionäre sollen nach wie vor eine Dividende in Höhe von 0,85 Euro je Anteilsschein erhalten.