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Markiger Typ mit Marotten: Der Suzuki Swift beim Tüv

Suzuki/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Swift - allein der Name klingt leichtfüßig. Und ja, das Gewicht der aktuellen Generation startet unter einer Tonne und verspricht dank spritziger Motoren und knackiger Fahrwerke viel Spaß auf der Straße.

Auch bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) zeigt sich der Suzuki-Kleinwagen teils als ziemlich zäher Bursche. Manche Baugruppen sollten Gebrauchtwageninteressenten dennoch dringend prüfen, rät der «Auto Bild Tüv-Report 2023».

Modellhistorie:

Seit dem Start des Ur-Modells 1983 fährt der Swift inzwischen in der sechsten Generation - gegenüber dem Vorgänger äußerlich leicht geschrumpft, aber mit dem besseren Platzangebot. Sie kam 2017 heraus und wurde 2020 geliftet.

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Die fünfte Auflage des japanischen Flitzers wurde zwischen 2010 und 2017 gefertigt; ihre Modellpflege stammt von 2013.

Karosserie und Varianten:

Steilheck und kompakte Abmessungen unter vier Metern Länge - so weit, so Kleinwagen. Anders als die meisten Konkurrenzmodelle im Segment gibt es den Swift aber auch mit Allradantrieb.

Die fünfte Generation wurde mit drei- und fünf Türen gebaut. Der Nachfolger, den es auch als Mild-Hybrid mit integriertem Startergenerator (ISG) gibt, kam nur noch als Fünftürer. Mit stärkster Motorisierung trägt der dann auch in puncto Karosserie etwas aufgemotzte Swift den Beinamen Sport.

Abmessungen (laut ADAC):

Fünfte Generation: 3,85 m x 1,70 m x 1,51 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 211 bis 902 Liter.

Sechste Generation: 3,84 m bis 3,89 m x 1,74 m x 1,48 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 265 bis 947 Liter.

Stärken:

Als solide und zuverlässig, oft bis ins Fahrzeugalter von elf Jahren (fünfte HU), erweisen sich laut «Auto Bild Tüv-Report 2023» die Achsaufhängungen, Federn und Dämpfer sowie die Auspuffanlagen.

Rost am Fahrwerk kommt selten vor. Die Antriebswellen, Bremsschläuche und die Feststellbremse halten recht lange durch.

Schwächen:

Kritik hagelt es bei der fünften Auflage für übermäßigen Ölverlust. Der tritt vor allem bei der zweiten bis vierten HU auf und kann kostspielige Reparaturen nach sich ziehen. Beim vierten Pflichtcheck fallen Bremsleitungen und Lenkgelenke in bedenklichem Zustand auf.

Die hintere Beleuchtung macht über alle Baujahre Probleme, die vordere vor allem bei den jüngsten Modellen der fünften Generation. Der aktuelle Swift erntet zur ersten HU Kritik wegen der Fußbremse sowie überdurchschnittlich hoher Beanstandungsquoten bei den Bremsscheiben.

Pannenverhalten:

Überwiegend gute Noten vom ADAC - in der Pannenstatistik des Clubs landen nur Swifts des Erstzulassungsjahres 2016 im Mittelfeld, die übrigen belegen gute oder sehr gute Plätze.

Pannenschwerpunkte liegen bei der Batterie (2016), dem Schaltgestänge (2011 bis 2014) sowie den Zündkerzen (2011). Modelle von 2020 und jünger kommen in der ADAC-Datensammlung noch nicht vor.

Motoren:

Benziner (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 69 kW/94 PS und 100 kW/136 PS; Diesel (Vierzylinder, Frontantrieb): 55 kW/75 PS.

Marktpreise

(laut «DAT Marktspiegel» der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern):

  • Swift 1.2 Dualjet SHVS Comfort 4x4 Fünftürer (2021); 61 kW/83 PS (Vierzylinder); 30 000 Kilometer; 16 500 Euro.

  • Swift 1.6 Sport Dreitürer (2016); 100 kW/135 PS (Vierzylinder); 84 000 Kilometer; 9000 Euro.

  • Swift 1.2 Comfort Eco Fünftürer (2017); 66 kW/90 PS (Vierzylinder); 74 000 Kilometer; 9825 Euro.