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Mariupol: Vizeregierungschefin Wereschtschuk fordert Fluchtkorridor

·Lesedauer: 1 Min.

KIEW/MARIUPOL (dpa-AFX) - Die ukrainische Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk hat von der russischen Militärführung erneut einen Fluchtkorridor für das eingeschlossene Mariupol gefordert. "Gesondert fordern wir dringend einen humanitären Korridor vom Territorium des Kombinats Asowstahl für Frauen, Kinder und andere Zivilpersonen", schrieb Wereschtschuk am Montag auf Russisch auf ihrem Telegram-Kanal.

Sie drohte den Verantwortlichen bei einer Ablehnung mit einer Verurteilung wegen Kriegsverbrechen. Tags zuvor hatten die russischen Streitkräfte nach eigenen Angaben für mehrere Stunden das Feuer um das Stahlwerk eingestellt und den verbliebenen Verteidigern angeboten, sich zu ergeben. Laut dem Polizeichef von Mariupol, Mychajlo Werschynin, befindet sich in den Bunkern der Fabrik weiterhin "eine große Zahl von Zivilisten". "Sie glauben den Russen nicht", sagte Werschynin.

Die südostukrainische Hafenstadt Mariupol wurde nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs am 1. März komplett von russischen Truppen eingeschlossen. Ukrainische Einheiten sollen nur noch Teile der Stadt um das Gelände des Stahlwerks Asowstahl kontrollieren. Kiew ist es nicht gelungen, Zivilisten aus Mariupol organisiert mit Bussen in sichere Gebiete zu bringen. In der stark zerstörten Stadt sollen noch rund 100 000 Menschen ausharren.

In einem Brief wandte sich der Kommandeur der verbliebenen Marineinfanteristen, Serhij Wolyna, an Papst Franziskus mit der Bitte, bei der Evakuierung der verbliebenen Zivilisten zu helfen.

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