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Marathon: Hitze lässt Kejeta leiden

Marathon: Hitze lässt Kejeta leiden
Marathon: Hitze lässt Kejeta leiden

Marathonläuferin Melat Yisak Kejeta hat bei der WM in Budapest kein Wörtchen um die Medaillenvergabe mitreden können. Rund ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter belegte die Athletin des Laufteams Kassel bei anspruchsvollen äußeren Bedingungen in 2:29,04 Stunden den guten elften Platz. Gold ging an die Äthiopierin Amane Beriso Shankule (2:24,23).

„Ich bin sehr zufrieden“, sagte Kejeta abgekämpft in der ARD: „Ich bin keine Hitzeläuferin. Nach der dritten Runde konnte ich leider nicht mehr dranbleiben. Die Hitze war zu viel.“

Die Olympia-Sechste Kejeta mischte bis zur 28-km-Marke in der stetig kleiner werdenden Spitzengruppe mit, ehe sich die Favoritinnen bei immer höher werdenden Temperaturen entscheidend absetzen konnten. In der "Crunchtime" kletterte das Thermometer am Morgen bereits auf knapp 30 Grad.

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Silber sicherte sich in einer am Ende spannenden Entscheidung am Heldenplatz die äthiopische Titelverteidigerin Gotytom Gebreslase (2:24,34) vor Fatima Ezzahra Gardadi (2:25,17). Die Marokkanerin zog auf den letzten zwei Kilometern noch an Yalemzerf Yehualaw (2:26,13/5.) vorbei und verhinderte damit einen äthiopischen Dreifachsieg.

Kejeta hatte im Vorjahr ihre Tochter zur Welt gebracht und sich im vergangenen Mai bei ihrem ersten Marathon nach der Babypause für die Titelkämpfe in Ungarn qualifiziert. Für die 30-Jährige, die in Äthiopien geboren wurde und 2013 in Deutschland Zuflucht fand, war es überhaupt erst der vierte Marathon in ihrer Karriere.