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Ein Mann, der 177 Selfmade-Millionäre interviewte, sagt, dass sie alle zu Beginn die gleiche Spar-Strategie hatten

·Lesedauer: 2 Min.
Thomas C. Corley, der Autor von "Change Your Habits, Change Your Life."
Thomas C. Corley, der Autor von "Change Your Habits, Change Your Life."

Unabhängig davon, ob es euer Ziel ist, eine Million oder zehn Millionen Euro zu verdienen, ihr müsst irgendwo anfangen.

Thomas C. Corley, Wirtschaftsprüfer und diplomierter Finanzplaner, hat fünf Jahre lang Millionäre interviewt und seine Erfahrungen in mehreren Büchern zusammengetragen, darunter „Change Your Habits, Change Your Life“ (auf Deutsch übersetzt: „Ändere deine Gewohnheiten, ändere dein Leben“).

Die richtige Sparstrategie ist entscheidend

Corley hat 233 Personen mit mindestens 160.000 US-Dollar (147.000 Euro) Bruttojahreseinkommen und 3,2 Millionen Dollar (2,9 Millionen Euro) Nettovermögen befragt, von denen 177 Self-Made-Millionäre sind. Durch diese Interviews und Analysen hat Corley Dutzende Fakten über reiche Menschen und ihre täglichen Angewohnheiten enthüllt, um genau herauszufinden, wie sie zu ihrem Wohlstand gelangt sind.

In seinem Buch schreibt Corley, dass 80 Prozent der Self-Made-Millionäre, die er untersucht hat, erst nach dem fünfzigsten Lebensjahr reich geworden sind, aber fast alle von ihnen auf die gleiche Weise angefangen haben.

„Die Self-Made-Millionäre in meiner Studie haben sich alle das gleiche Ziel gesetzt, nämlich zehn bis 20 Prozent ihres Einkommens zu sparen“, schreibt Corley. Die durchschnittliche Sparquote in Deutschland liegt laut Statistiken bei rund zehn Prozent — ein Anfang.

Noch wichtiger ist, dass die Menschen, bevor sie zu Millionären wurden, bewusst darauf geachtet haben, wohin sie ihre Ersparnisse stecken. Mit einer Strategie, die Corley „das Eimer-System“ nennt, haben sie ihre Ersparnisse in vier allgemeine Kategorien unterteilt: Altersvorsorge, spezifische Ausgaben, unerwartete Ausgaben und zyklische Ausgaben.

„Das Eimer-System“

Der erste Eimer, die Altersvorsorge, umfasst Rentenversicherungen, Pensionen und andere betriebliche Altersvorsorgepläne — das heißt, Geld, das in Wachstum investiert und später im Leben ausgegeben wird.

Ersparnisse für Bildung, für eine mögliche Hochzeit, eine Hausanzahlung und andere große erwartete Ausgaben sind Teil des zweiten Eimers.

Der dritte Eimer ist mehr oder weniger ein Notfallfonds — ein separates Konto mit Bargeld, auf das man bei plötzlichem Verlust des Arbeitsplatzes oder bei einem medizinischen Notfall zurückgreifen kann.

Und schließlich enthält der letzte Eimer Ersparnisse für zyklische Ausgaben wie Geburtstagsgeschenke und Urlaube.

Diese Sparstrategie hat sich bei fast der Hälfte der Millionäre in seiner Studie als entscheidend erwiesen, von denen er sagt, dass sie dem Weg des Sparens und Investierens gefolgt sind. Sie waren schließlich in der Lage, von 80 Prozent oder weniger ihres Gehalts zu leben, sind beständig und geduldig geblieben und haben nie mit ihrem Vermögen geprahlt. Vor allem aber haben sie die Zeit zu ihrem Vorteil genutzt.

„Self-Made-Millionäre machen es sich zur Gewohnheit, zu sparen“, erklärt Corley. „Je mehr ihr in jungen Jahren sparen könnt, desto mehr Vermögen werdet ihr ansammeln.“

Dieser Artikel erschien bei Business Insider bereits im Oktober 2019. Er wurde nun erneut geprüft und aktualisiert.

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