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Man sollte sich nicht von einem möglichen Börsencrash erschrecken lassen und stattdessen folgendes tun

·Lesedauer: 4 Min.
Bär im Anzug steht vor sinkendem Kurs Börsencrash Crash an der Börse
Bär im Anzug steht vor sinkendem Kurs Börsencrash Crash an der Börse

Ein Crash an der Börse ist vielleicht kein guter Horrorfilm, aber für viele Anleger ist er ein Alptraum. Dabei geht es nicht nur darum, Geld zu verlieren. Er kann auch deine langfristigen Ziele durcheinander bringen und deine zukünftige finanzielle Sicherheit bedrohen. Aber das muss nicht sein. Wenn du die folgenden Schritte befolgst, solltest du einen Börsencrash ohne große Schwierigkeiten überstehen können.

Stelle sicher, dass du diversifiziert bist

Mangelnde Diversifizierung ist ein legitimer Grund, sich Sorgen um einen möglichen Börsencrash zu machen. Wenn du dein Geld nur in eine Handvoll Aktien steckst, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass du hohe Verluste erleidest, vor allem, wenn alle deine Aktien in einem einzigen Marktsektor liegen.

Idealerweise solltest du dein Geld in mindestens 25 verschiedenen Aktien anlegen, und diese Aktien sollten in mehreren verschiedenen Sektoren angesiedelt sein. So stellst du sicher, dass dein gesamtes Vermögen nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn ein großes Problem eine einzige Branche betrifft.

Wenn du dich bei der Auswahl von Aktien nicht wohl fühlst, kannst du dich stattdessen auch für einen Indexfonds entscheiden. Das sind Bündel von Aktien, die du zusammen kaufst und die einen Marktindex nachbilden sollen. Sie gehören zu den günstigsten Investitionen, die es gibt, und sie diversifizieren dein Geld sofort in Hunderte von Unternehmen. Das macht sie zu einer beliebten Option für Anfänger und erfahrene Investoren gleichermaßen.

Erinnere dich an deine langfristigen Ziele

Kurzfristige Verluste können stressig sein und manche Anleger/innen dazu bringen, zu denken, dass sie etwas falsch machen. Die Wahrheit ist jedoch, dass Höhen und Tiefen ein natürlicher Teil des Investierens sind. Selbst die besten Anleger verlieren manchmal Geld, aber sie wissen, wann sie verkaufen und wann sie weitermachen müssen.

Wenn du ein diversifiziertes Portfolio hast und dir sicher bist, dass du starke Unternehmen ausgewählt hast, die auch in ein paar Jahrzehnten noch rentabel sein werden, ist es oft das Beste, bei einem Börsencrash nichts zu tun. Erinnere dich daran, dass du langfristig investierst und dass diese kurzfristigen Schwankungen im Großen und Ganzen nicht so viel bedeuten.

Wenn es dir hilft, solltest du dein Portfolio nicht öfter als ein- oder zweimal im Jahr überprüfen. Manche Menschen lassen sich dadurch zu emotionalen Entscheidungen verleiten, die sie auf lange Sicht teuer zu stehen kommen.

Nutze den Durchschnittskosteneffekt

Der Durchschnittskosteneffekt ist eine Investmentstrategie, bei der du regelmäßig einen bestimmten Geldbetrag investierst. Du könntest zum Beispiel jede Woche 100 US-Dollar oder jeden Monat 500 US-Dollar investieren. Du entscheidest, was für dich am besten funktioniert. Der Punkt ist, dass es automatisiert ist. Sobald du einen Zeitplan aufgestellt hast, musst du nicht mehr darüber nachdenken oder dein Portfolio überprüfen.

Bei vielen Konten kannst du ein Bankkonto verknüpfen, damit die Gelder automatisch nach einem bestimmten Zeitplan überwiesen werden. Erkundige dich bei deinem Kontoanbieter, wenn du dir nicht sicher bist, wie du das einrichten kannst.

Diese Art des Investierens ist eine gute Wahl für alle, die Angst vor einem Börsencrash haben, weil du nicht versuchen musst, den Markt zu timen. Manchmal investierst du, wenn die Aktienkurse hoch sind und du nicht so viele Aktien kaufen kannst. Manchmal investierst du aber auch, wenn die Kurse niedrig sind, und bekommst mehr Anteile. Am Ende gleicht sich das alles aus und du zahlst einen plausiblen Preis für deine Aktien.

Ein weiterer Vorteil des Durchschnittskosteneffekts ist, dass du keine Angst haben musst, dass du vergisst zu investieren. Wenn du deine automatischen Einzahlungen eingerichtet hast, brauchst du nichts weiter zu tun. Achte nur darauf, dass die Überweisungen zu einem Zeitpunkt erfolgen, an dem du über ausreichend Geld auf deinem Konto verfügst, z. B. direkt nach deinem Gehalt, um eine Überziehung zu vermeiden.

Es gibt nichts, was du tun kannst, um dich vor Börsencrashs zu schützen, aber wenn du die drei oben genannten Schritte befolgst, solltest du nicht allzu viel von ihnen zu befürchten haben. Halte dich einfach an deinen Plan und wisse, dass sich der Markt irgendwann erholen wird.

Der Artikel Man sollte sich nicht von einem möglichen Börsencrash erschrecken lassen und stattdessen folgendes tun ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Dieser Artikel wurde von Kailey Hagen auf Englisch verfasst und am 24.10.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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