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Manöver "Fire Blade" am Balaton: "Die Bedrohung kommt aus dem Osten"

Spezialeinheiten, Hubschrauber, Maschinengewehre: Es sieht aus wie der Ernstfall, hat aber nichts mit dem Krieg in der Ukraine zu tun, sondern ist eine seit zwei Jahren geplante internationale Militärübung in Ungarn: "Fire Blade 2022".

Organisiert wurde das Manöver am südlichen Balaton auch nicht von der NATO, sondern der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA) mit mehr als eintausend Soldaten aus Ungarn, Österreich, Belgien, Slowakei und Slowenien.

Ausgangspunkt dieser Übung: Eine Geiselnahme mit terroristischem Hintergrund. Manöverleiter Oberst Zoltán Rolkó erläutert das Szenario: "Eine hochrangige Persönlichkeit wird von e einem Spezialkommando aus dem vom Feind besetzten Gebiet herausgeholt. In einer städtischen Umgebung."

Allles läuft wie geplant - die Evakuierung glückt. Die gemeinsame Übung findet eigentlich jedes Jahr statt, fiel aber wegen der Corona-Pandamie zweimal aus. Ziel ist, die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene zu entwickeln - und das unter realistischen Bedingungen, erklärt EDA-Projektleiter José Pablo Romera Martín.

"Was Sie hier sehen, ist das Ergebnis von 10 Jahren gemeinsamer Arbeit in verschiedenen Hubschrauber-Ausbildungsprogrammen. Wir machen das, was Sie heute gesehen haben, nämlich Übungen. Aber wir organisieren auch andere Trainingsaktivitäten, Taktikkurse, elektronische Kriegsführung, Planungskurse usw."

Das Manöver "Fire Blade" endet an diesem Freitag. In den vergangenen Tagen fand auch ein Sturmgewehrtraining statt, bei dem die Soldaten durch Wasser robben, Seile hochklettern und 8 Kilometer in Uniform laufen mussten.

Euronews-Reporter Zoltán Siposhegyi erklärt: "Heute hat die Mannschaft vom Nordbalaton die Mannschaft vom Südbalaton besiegt. Eine fiktive Situation. In Wirklichkeit weiß jeder, dass die europäische militärische Zusammenarbeit wichtiger ist denn je. Und die Bedrohung kommt aus dem Osten."

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