Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.873,97
    -32,70 (-0,24%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.602,41
    -15,94 (-0,44%)
     
  • Dow Jones 30

    30.996,98
    -179,03 (-0,57%)
     
  • Gold

    1.855,50
    -10,40 (-0,56%)
     
  • EUR/USD

    1,2174
    +0,0001 (+0,01%)
     
  • BTC-EUR

    26.767,21
    -44,23 (-0,16%)
     
  • CMC Crypto 200

    651,44
    +41,45 (+6,79%)
     
  • Öl (Brent)

    51,98
    -1,15 (-2,16%)
     
  • MDAX

    31.635,51
    -113,46 (-0,36%)
     
  • TecDAX

    3.370,58
    -9,30 (-0,28%)
     
  • SDAX

    15.595,24
    -60,49 (-0,39%)
     
  • Nikkei 225

    28.631,45
    -125,41 (-0,44%)
     
  • FTSE 100

    6.695,07
    -20,35 (-0,30%)
     
  • CAC 40

    5.559,57
    -31,22 (-0,56%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.543,06
    +12,15 (+0,09%)
     

Malaysia bleibt stärkster Abnehmer für deutschen Plastikabfall

·Lesedauer: 1 Min.
Arbeiter öffnen in Malaysia einen Container voller nicht recycelbarer Kunststoffe. (Foto: Vincent Thian/AP/dpa)
Arbeiter öffnen in Malaysia einen Container voller nicht recycelbarer Kunststoffe. (Foto: Vincent Thian/AP/dpa)

BERLIN (dpa-AFX) - Malaysia bleibt das Land mit den meisten Plastikabfall-Importen aus Deutschland. In den Staat in Südostasien wurden im vergangenen Jahr rund 151 000 Tonnen Kunststoffabfälle verschifft und damit 32 000 weniger als 2019, wie der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) auf Anfrage mitteilte.

Der BDE bezieht sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes für den Zeitraum Januar bis September, die der Verband dann bis Jahresende hochgerechnet hat. Auf Rang zwei folgen die Niederlande (142 000 Tonnen) und die Türkei (132 000). Insgesamt wurden knapp eine Million Tonnen ausgeführt, das war knapp ein Sechstel der hierzulande gesammelten Kunststoffabfälle.

Aus den Abfallexporten werden am Ende der Verarbeitung zum Beispiel Straßenpoller, Kloschüsseln und Polyester-Kleidung gefertigt. Umweltschützer bemängeln aber, dass die ordnungsgemäße Verwertung des Abfalls im Ausland nicht genug kontrolliert wird und dass Teile davon eben nicht wiederverwertet werde, sondern die dortige Umwelt verschmutzten.

Die Abfallwirtschaft sieht die Ausfuhren als normalen Teil ihres grenzüberschreitenden Geschäfts, bei dem der Abfall dort eingesetzt werden soll, wo er am besten behandelt werden kann.

VIDEO: Mitarbeiter einer Sortieranlage retten Katze in letzter Sekunde vor dem Tod