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Mainz im Keller: Schröder fordert Befreiungsschlag

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Sportvorstand Rouven Schröder vom Bundesligisten FSV Mainz 05 fordert im Tabellenkeller endlich einen Befreiungsschlag von seinen Profis.

"Die Mannschaft braucht keine Extra-Ansprache, so was spürt man. Sie versteht die Dinge und ist auf einem guten Weg", sagte der 45-Jährige vor der Partie am Samstag beim FC Augsburg (FC Augsburg - FSV Mainz 05 ab 15.30 Uhr im LIVETICKER): "Aber eins ist auch klar. Wir wollen uns auch mal belohnen. Es zu sagen und zu betonen, ist das eine, aber jetzt wollen wir auch was Zählbares."

Nach fünf Spieltagen sind die Rheinhessen als einziges Team der deutschen Eliteliga noch punktlos.

Davon dürfe sich sein Team aber nicht verrückt machen lassen, sagte Trainer Jan-Moritz Lichte. "Die Tabelle musst du für die 90 Minuten ausblenden, egal wo du in der Tabelle stehst", meinte der 40-Jährige: "Es geht in dem Moment nur um das Spiel, nicht um irgendwelche anderen Konstellationen. Sondern nur abzurufen, was wir abrufen können."

Gegen Augsburg erwartet Lichte eine "körperliche Angelegenheit", so der ehemalige Co-Trainer. "Sie spielen defensiv sehr diszipliniert und haben mit ihren schnellen Spielern ein gutes Umschaltspielmoment. Sie haben momentan die laufstärkste Mannschaft der Liga, sind bei den Sprints ganz vorne dabei." Um dagegenzuhalten, kann Lichte am Samstag aber erneut personell aus dem Vollen schöpfen, Neuzugang Kevin Stöger könnte sein Debüt feiern.