Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 56 Minuten
  • DAX

    15.294,94
    -73,45 (-0,48%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.988,49
    -31,42 (-0,78%)
     
  • Dow Jones 30

    34.077,63
    -123,04 (-0,36%)
     
  • Gold

    1.766,00
    -4,60 (-0,26%)
     
  • EUR/USD

    1,2060
    +0,0019 (+0,16%)
     
  • BTC-EUR

    45.780,53
    -1.810,79 (-3,80%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.246,86
    -52,10 (-4,01%)
     
  • Öl (Brent)

    64,04
    +0,66 (+1,04%)
     
  • MDAX

    32.909,59
    -188,87 (-0,57%)
     
  • TecDAX

    3.490,44
    -20,95 (-0,60%)
     
  • SDAX

    15.910,12
    -17,25 (-0,11%)
     
  • Nikkei 225

    29.100,38
    -584,99 (-1,97%)
     
  • FTSE 100

    6.956,04
    -44,04 (-0,63%)
     
  • CAC 40

    6.232,64
    -64,05 (-1,02%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.914,77
    -137,58 (-0,98%)
     

Macron und Orban werben in Brüssel für Atomkraft

·Lesedauer: 1 Min.

WARSCHAU/PARIS (dpa-AFX) - Frankreich, Polen, Ungarn und vier weitere EU-Staaten machen sich in Brüssel für die Atomkraft stark. Diese dürfe nicht von der europäischen Klima- und Energiepolitik ausgeschlossen werden, schrieben Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und sechs Regierungschefs aus Mittel- und Osteuropa in einem Brief. Dieser wurde auf der Internetseite der polnischen Regierung veröffentlicht.

Die sieben Staaten unterstützen nach eigenem Bekunden das neue Klimaschutzziel der EU für 2030. Ein EU-Gipfel hatte für eine Senkung der Treibhausgase um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 plädiert.

Die Atomkraft müsse aber nicht nur anerkannt, sondern von der EU auch aktiv gefördert werden, heißt es weiter in dem Schreiben, das unter anderen von den Regierungschefs Polens und Ungarns, Mateusz Morawiecki und Viktor Orban, mitgetragen wurden. Zu der Gruppe gehören auch Tschechien, Rumänien, die Slowakei und Slowenien. Der Brief ist an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und drei weitere Mitglieder Kommission adressiert.

Frankreich gilt immer noch als das "Atomland" Europas. Es liegt nach früheren Angaben hinter den USA auf Platz zwei der größten Produzenten von Atomstrom weltweit. Deutschland hatte hingegen 2011 beschlossen, bis spätestens 2022 schrittweise aus der Kernenergie auszusteigen.