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Macron fordert 14 Milliarden Dollar im Kampf gegen Krankheiten

LYON (dpa-AFX) - Im Kampf gegen die tödlichen Krankheiten Malaria, Tuberkulose und Aids will Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei einem großen Gebertreffen 14 Milliarden US-Dollar (rund 12,7 Milliarden Euro) einsammeln. Die zweitägige Konferenz des Globalen Fonds zur Bekämpfung der drei Krankheiten wird am Mittwoch (15.00 Uhr) in der südostfranzösischen Stadt Lyon beginnen.

Bei dem Treffen werden rund 700 Teilnehmer und rund zehn Staats- und Regierungschefs erwartet, vor allem aus Afrika, hieß es aus Élyséekreisen. Rund 70 Prozent der Hilfen des Fonds gehen nach Afrika. Unter den Gebern herrsche bisweilen Müdigkeit - Macron wolle nun für neuen Schwung sorgen. Der 41-Jährige wird am Donnerstag sprechen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte beim G7-Gipfel der großen Industriestaaten Ende August in Biarritz eine Beteiligung Deutschlands von einer Milliarde Euro für die kommenden drei Jahre angekündigt.