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Maas sagt Unterstützung für Normalisierung zwischen Serbien und Kosovo zu

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Bundesaußenminister Heiko Maas

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat deutsche Hilfe für eine Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und dem Kosovo zugesagt. Er habe seine "uneingeschränkte Unterstützung" für diesen Prozess bekräftigt, sagte Maas am Donnerstag nach einem Besuch der neuen Präsidentin Vjosa Osmani in Pristina. Das immer noch ungeklärte Verhältnis zwischen Serbien und Kosovo bremse die Entwicklung beider Länder - und damit auch deren weitere Annäherung an die EU. Maas reist am Freitag nach Belgrad weiter.

In Pristina sicherte der Bundesaußenminister zu, sich für eine Lockerung der EU-Einreisebestimmungen für Bürger des Kosovo stark zu machen: "Das Kosovo hat alle Voraussetzungen dafür erfüllt, dass die Visa-Liberalisierung jetzt kommen muss." Deutschland werde sich dafür einsetzen, "die verbliebenen EU-Mitgliedsstaaten davon zu überzeugen".

Das Kosovo hatte sich 2008 von Serbien losgesagt. Die Regierung in Belgrad erkennt die Unabhängigkeit bis heute nicht an und betrachtet das Kosovo als abtrünnige Provinz. Die Verhandlungen beider Länder zur Beilegung des Konflikts sind ins Stocken geraten.

gap/dja