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Maas fordert Ende türkischer Provokationen im Mittelmeer

·Lesedauer: 1 Min.

ATHEN (dpa-AFX) - Bundesaußenminister Heiko Maas hat bei seinem Besuch in Griechenland das Agieren der Türkei im Mittelmeer kritisiert und vor Folgen für die Beziehungen zur Europäischen Union gewarnt. Mit Blick auf die von der EU als illegal erachteten Erdgaserkundungen der Türkei sagte Maas am Dienstag nach einem Treffen mit seinem griechischen Kollegen Nikos Dendias in Athen: "Das Völkerrecht muss eingehalten werden. Deswegen sind Fortschritte in der EU-Türkei-Beziehung nur dann möglich, wenn Ankara Provokationen im östlichen Mittelmeer unterlässt."

Allerdings gebe es auch die Notwendigkeit, einen ehrlichen und offenen Dialog mit der Türkei als strategisch wichtigem Land zu führen. Zur Möglichkeit weiterer Sanktionen gegen die Türkei, die wie Griechenland und Deutschland der Nato angehört, äußerte sich Maas nicht.

Athen und Ankara streiten seit langem unter anderem über die türkischen Erdgaserkundungen im Mittelmeer. Zudem beklagt Griechenland Verletzungen seines Luftraums durch Flüge türkischer Kampfflugzeuge und die Instrumentalisierung von Migranten durch die Türkei. Für einen härteren EU-Kurs gegenüber der Türkei setzen sich in der EU aber auch Zypern und Frankreich ein. Zypern wirft der Türkei illegale Erdgaserkundungen vor seiner Küste vor. Deswegen hat die EU bereits Strafmaßnahmen gegen die Türkei verhängt.