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Maas für Dialog statt Abkoppelung von China

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Trotz tiefgreifender Differenzen mit China hat Bundesaußenminister Heiko Maas für Zusammenarbeit mit dem bevölkerungsreichsten Land der Erde statt Konfrontation geworben. "Abkoppelung ist aus unserer Sicht der falsche Weg", sagte Maas am Mittwoch vor einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Wang Yi im Rahmen der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen.

China sei Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale. "Alle drei Dimensionen müssen wir auch gleichermaßen weiter im Blick behalten", sagte Maas. Dafür brauche man belastbare Gesprächskanäle.

Gerade für die Konfliktbewältigung sei ein konstruktiver Dialog wichtig. Als Beispiele nannte Maas den Militärputsch in Myanmar und seine dramatischen Folgen sowie den Atomstreit mit dem Iran. Der Außenminister betonte aber auch, dass man über "schwierige Themen" wie die Menschenrechtslage in China sprechen müsse.

Die deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen finden normalerweise abwechselnd in China und Deutschland mit den Regierungschefs und mehreren Ministern beider Seiten statt. Wegen der Corona-Pandemie gibt es in diesem Jahr seit vergangener Woche mehrere Einzelgespräche der Minister per Video und nächste Woche Mittwoch eine Videokonferenz beider Kabinette unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Li Keqiang.