Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.568,73
    +24,34 (+0,16%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.116,62
    +27,32 (+0,67%)
     
  • Dow Jones 30

    34.937,16
    +1,69 (+0,00%)
     
  • Gold

    1.819,40
    +2,20 (+0,12%)
     
  • EUR/USD

    1,1872
    -0,0003 (-0,02%)
     
  • BTC-EUR

    33.476,40
    -1.319,68 (-3,79%)
     
  • CMC Crypto 200

    971,93
    +11,04 (+1,15%)
     
  • Öl (Brent)

    71,13
    -2,82 (-3,81%)
     
  • MDAX

    35.384,24
    +237,33 (+0,68%)
     
  • TecDAX

    3.717,94
    +36,57 (+0,99%)
     
  • SDAX

    16.549,92
    +18,76 (+0,11%)
     
  • Nikkei 225

    27.781,02
    +497,43 (+1,82%)
     
  • FTSE 100

    7.081,72
    +49,42 (+0,70%)
     
  • CAC 40

    6.675,90
    +63,14 (+0,95%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.724,92
    +52,24 (+0,36%)
     

Maas bekräftigt Corona-Vorstoß: Normalität in wenigen Wochen

·Lesedauer: 1 Min.

SCHENGEN (dpa-AFX) - Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat seine Forderung nach einer baldigen Aufhebung der Corona-Beschränkungen bekräftigt. In wenigen Wochen sei der Zeitpunkt erreicht, an dem alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben. "Wenn das der Fall ist, gibt es keinen Grund mehr, keinen haltbaren Grund mehr, die Allgemeinheit mit Einschränkungen, wie wir sie aus der Vergangenheit kennen, zu belasten", sagte Maas am Donnerstag bei einem Besuch an der Grenze zu Luxemburg. "Dann beginnt die Normalität, das Leben mit dem Virus - und das ist kein Leben im Lockdown."

Wer geimpft sei, nehme niemandem mehr ein Intensivbett oder ein Beatmungsgerät weg. "Und deswegen wird es so sein müssen, dass die Beschränkungen fallen, wenn wir allen ein Impfangebot gemacht haben und die Menschen diese Angebote auch in Anspruch genommen haben."

Maas hatte diese Forderung bereits am Dienstag geäußert und mit August auch einen möglichen Zeitpunkt für die Aufhebung von Beschränkungen genannt. Er hat dafür zwar viel Zustimmung aus Union und FDP bekommen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) äußerten sich aber zurückhaltend. "Jetzt Zeitpunkte zu nennen, halte ich für schwierig", sagte Spahn dem Deutschlandfunk. Lambrecht sprach sich dafür aus, grundlegende Schutzvorgaben vorerst beizubehalten. "Auch eine Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Weitergabe des Virus", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Maas betonte dagegen: "Wir werden lernen müssen, mit dem Virus zu leben." Es könne nicht sein, "dass wir in Zukunft uns weiter einschließen, Kontakte verbieten, Geschäfte zumachen. Im Übrigen sehe ich auch keinen Grund dafür, auch nicht in der Sache, wenn 70, 80 Prozent geimpft sind und gar nicht erkranken können in der Regel."

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.