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Müller will Wasserstoff-Produktion mit Marokko aufbauen

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte im Interview mit der WirtschaftsWoche, dass die Bundesregierung gemeinsam mit Marokko die deutsche Wasserstoffstrategie vorantreiben möchte.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) arbeitet an einer Wasserstoffstrategie mit Marokko. Foto: dpa

Die Bundesregierung will gemeinsam mit Marokko die deutsche Wasserstoffstrategie vorantreiben. Dort soll eine Referenzanlage für Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe aufgebaut werden. „Die Wasserstoffproduktion soll in zwei, spätestens in fünf Jahren stehen“, sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) im Interview mit der WirtschaftsWoche. Wie groß das Projekt werde, hänge auch davon ab, ob sich deutsche Firmen beteiligen. „Wir wollen so zeigen, dass grüner Wasserstoff wettbewerbsfähig produziert werden kann“, so Müller.

Die Initiative steht im Zusammenhang mit der Nationalen Wasserstoffstrategie, die Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kürzlich vorgestellt hat und die derzeit zwischen den Ressorts abgestimmt wird. Müller sieht seinen Beitrag darin, „die Wasserstoffstrategie zu internationalisieren“. Die Pariser Klimaziele seien viel wirksamer zu erreichen, wenn man eine Antwort auf den Energiehunger Afrikas gebe. Der CSU-Politiker fordert deshalb, der angekündigte Green Deal der EU-Kommission müsse auch ein Investitionspaket für den Ausbau erneuerbarer Energien in Afrika enthalten.

Das vollständige Interview mit Gerd Müller lesen Sie hier.