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Müller geht von Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar aus

·Lesedauer: 2 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) rechnet damit, dass der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis Ende des Monats verlängert wird. Es gebe zwar eine sehr positive Entwicklung bei den Inzidenz-Zahlen, aber noch gar keine Entlastungen im Klinikbereich, sagte Müller am Montag dem rbb. "Insbesondere aus der Charité kommen weiter die Warnmeldungen. Insofern muss man das weiterhin sehr ernst nehmen. Also bis zum Ende des Monats sehe ich weiter die Beschränkung", so der Regierende Bürgermeister.

In der Diskussion über eine Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs lobte Müller den Stufenplan der Kultusminister. Wenn wieder erste Schritte in Richtung Normalität möglich seien, müssten die Schulen an oberster Stelle stehen, sagte der SPD-Politiker. Er gehe aber davon aus, dass Präsenz-Unterricht in diesem Monat nicht mehr möglich sein werde. Allenfalls an Grundschulen sei Ende Januar wieder Unterrichtsbetrieb vorstellbar, wenn die Inzidenzahlen dies hergäben, schränkte Müller ein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Bundesländer wollen am Dienstag (11.00 Uhr) über eine Verlängerung des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie beraten.

In den vergangenen Tagen deutete sich bereits an, dass das öffentliche Leben vorerst noch nicht wieder hochgefahren wird. Die Mehrheit der Ministerpräsidenten und der Bund sind für eine Verlängerung der Einschränkungen um drei Wochen bis Ende Januar.

Auch Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat dafür geworben, den Lockdown in Deutschland zu verlängern. Die Zahlen in Berlin seien "nach nach wie vor besorgniserregend", sagte sie am Montagabend in der rbb-"Abendschau". Derzeit gebe es etwa 5000 Neuinfektionen pro Woche - "und wir wollen auf 1000 runter." Kalayci sprach von einem weiten Weg. "Und der Winter wird noch hart", sagte die Senatorin. Sie rief die Menschen zu Disziplin auf. "Und ich hoffe, dass dieser Lockdown bis Ende Januar weitergeht."