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Lufthansa und Gewerkschaft VC einigen sich auf neuen Corona-Krisenvertrag

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Lufthansa-Maschine in Frankfurt

Bei den Verhandlungen zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) über das auslaufende Corona-Tarifpaket haben beide Seiten eine Einigung erzielt. Wie das Unternehmen und VC am Mittwoch mitteilten, gibt es einen Kündigungsschutz für rund 5000 Lufthansa-Piloten bis Ende März 2022. Im Gegenzug wird die Kurzarbeit bis Ende 2021 verlängert, Arbeitszeiten werden bei äquivalenter Gehaltsanpassung reduziert und es wurde ein Aussetzen von Tariferhöhungen vereinbart.

Die derzeit geltende Krisenvereinbarung läuft Ende Dezember aus. Seit September führten beide Seiten intensive Verhandlungen, nun gelang am Dienstagabend eine Einigung. Dieser müssen die zuständigen Gremien noch zustimmen.

Nach Angaben von VC leisten die Piloten mit den Vereinbarungen einen Beitrag von bis zu 450 Millionen Euro. Die Gewerkschaft zeigte sich nun "erleichtert", dass es gelungen sei, das Personal bis mindestens Ende März 2022 gegen betriebsbedingte Kündigungen abzusichern. Die Pilotinnen und Piloten trügen durch die Reduktion der Cockpitkosten den "höchsten individuellen Krisenbeitrag aller Mitarbeitergruppen im Konzern", erklärte VC-Präsident Markus Wahl.

Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann erklärte, er freue sich über den "weiteren substantiellen Beitrag der Cockpitbeschäftigten zur Krisenbewältigung". Nun sollten nachhaltige strukturelle Lösungen als Reaktion auf die neuen Rahmenbedingungen vereinbart werden, so dass Kündigungen auch nach der Laufzeit vermieden werden könnten. Die Verhandlungen würden daher 2021 fortgesetzt.

hcy/pw