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London: Keine Pläne für Einladung von belarussischer Opposition zu G7

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Die erzwungene Landung einer Passagiermaschine in Belarus und die Festnahme des Oppositionellen Roman Protassewitsch wirkt sich zunächst nicht auf die Gästeliste des G7-Gipfels aus. Auf die Frage, ob die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja zum Gipfeltreffen von sieben wichtigen Industrienationen eingeladen wird, teilte die britische G7-Präsidentschaft am Mittwoch mit: "Derzeit gibt es keine Pläne, weitere nationale Teilnehmer zum G7-Gipfel einzuladen."

Weiter hieß es: "Die G7-Staats- und Regierungschefs werden aktuelle globale Probleme erörtern, einschließlich des rücksichtslosen und gefährlichen Verhaltens von Belarus." Großbritannien erwäge und koordiniere weitere Sanktionen gegen die Verantwortlichen mit seinen Verbündeten.

Unter anderem CDU-Chef Armin Laschet hatte sich dafür ausgesprochen, die Bürgerrechtlerin und frühere Präsidentschaftskandidatin Tichanowskaja zum G7-Gipfel einzuladen. Das Treffen im südwestenglischen Cornwall ist für den 11. bis 13. Juni geplant.

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